ConfigurationDesk

Konfigurations- und Implementierungssoftware für dSPACE Echtzeit-Hardware

ConfigurationDesk ist ein intuitives, grafisches Konfigurations- und Implementierungswerkzeug, das sich ideal für kleine Rapid-Control-Prototyping (RCP)-Entwicklungen bis hin zu großen Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests auf Basis von dSPACE Echtzeit-Hardware wie SCALEXIO oder MicroAutoBox III eignet, einschließlich der Implementierung von Verhaltensmodellen und I/O-Funktionscode.

ConfigurationDesk ordnet externe Geräte wie Steuergeräte, konfigurierte Echtzeit-Hardware und die angeschlossenen Verhaltensmodelle strukturiert an.

  • ConfigurationDesk – Modelle einfach austauschen und wiederverwenden

    ConfigurationDesk unterstützt Sie mit vorkompilierten Containern für Simulink®-Modelle und Functional Mock-up Units (FMUs). Das bedeutet, dass Sie Modelle ohne die Quelldateien weitergeben können, was Ihr geistiges Eigentum schützt und den Modellaustausch vereinfacht. Darüber hinaus können Sie Build-Zeit sparen, da ein einmal generierter vorkompilierter Container in verschiedenen Projekten oder Varianten wiederverwendet werden kann, ohne den C-Code neu generieren und kompilieren zu müssen.

  • ConfigurationDesk 6.5

    Motorsimulation mit MicroAutoBox III

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  • Unterstützung von Functional Mock-up Units

    ConfigurationDesk unterstützt den offenen Functional Mock-up Interface (FMI)-Standard. Dadurch kann der Anwender unterschiedliche Modellierungsansätze, zum Beispiel basierend auf physikalischer Modellierung mit Modelica, mit Hilfe von Functional Mock-up Units (FMUs) nutzen. In HIL-Projekten lassen sich FMUs zusammen mit Simulink®-Modellen integrieren.

    Der Benutzer-Workflow für den Import und den Anschluss der FMUs an andere Modellschnittstellen und an die I/O ist identisch mit dem intuitiven Workflow für Simulink-Modelle.

  • Antriebstests auf Knopfdruck

    Um schnell und sicher Modell-Integrationsstände, beispielsweise für die Tests neuer Antriebsstränge, erstellen zu können, lässt sich auf HIL-Simulatorfarmen eine Workflow-Automatisierung einsetzen, die auf der dSPACE Datenmanagement-Software SYNECT basiert.

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  • Beispielhafter Ablauf für FMI

    Produktdemonstration, wie Functional Mock-up Units in ein bestehendes Modell mit Hilfe von ConfigurationDesk integriert werden.

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  • Webinar-Aufzeichnung: ConfigurationDesk – Connect your Models to dSPACE Hardware

    In dieser Webinar-Aufzeichnung demonstriert dSPACE, wie Sie Ihre SCALEXIO-Hardware mit Hilfe von ConfigurationDesk einfach mit Ihren Modellen verbinden können.

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Anwendungsbereiche

Mit ConfigurationDesk können Sie auf einfache Weise leistungsstarke Echtzeitanwendungen für HIL- oder RCP-Szenarien realisieren. ConfigurationDesk ermöglicht die Verbindung von Simulink®-Modellen, Functional Mock-up Units (FMU/FMI) oder virtuellen Steuergeräte-Verhaltensmodellen mit I/O-Funktionen oder Bus-Simulation-Containern (BSCs), die Konfiguration der SCALEXIO-Hardware oder der MicroAutoBox III sowie die Steuerung des gesamten Prozesses zur Generierung von Echtzeitcode. Bei Bedarf können Sie externe Geräte wie Steuergeräte, elektrische Geräte und Lasten einschließlich ihrer Signaleigenschaften (Beschreibungen, elektrischen Eigenschaften, Fehlersimulations- und Lasteinstellungen) definieren und dokumentieren. Mit diesen Eingaben generiert ConfigurationDesk Echtzeitanwendungen, die auf den Echtzeitsystemen ausgeführt werden.

Vorteile

Die Arbeit mit ConfigurationDesk bietet eine Vielzahl von Vorteilen bei der Entwicklung und dem Test von Steuergeräten oder Controllern:

  • Durch die Verwaltung des kompletten Signalpfads vom externen Gerät bis zur Modellschnittstelle erhalten Sie einen klaren Überblick über die gesamte Anwendung.
  • Durch die Trennung des Verhaltensmodells von der I/O-Konfiguration können Sie Anwendungsartefakte mit hoher Flexibilität wiederverwenden.
  • Das Simulieren von I/O mit festen Werten ermöglicht das Testen, auch wenn die reale I/O noch nicht verfügbar sind.
  • Die automatische Implementierung Ihrer Anwendung auf der dSPACE Echtzeit-Hardware umfasst Verhaltensmodellcode, I/O-Funktionscode und alle relevanten anwendungsspezifischen Codes.
  • Eine intuitive grafische Darstellung mit auf verschiedene Anwendungsfälle zugeschnittenen Ansichten führt Sie durch die RCP- und HIL-Workflows.
  • Über eine leistungsstarke Programmierschnittstelle (API) können Sie Ihre Arbeitsabläufe automatisieren.
  • Verschiedene Modell- und Containerformate, einschließlich Simulink- und FMU-Unterstützung, die jeweils in Quellcode- oder Binärform unterstützt werden, ermöglichen eine zeitsparende modulare und verteilte Entwicklung und kollaboratives Arbeiten, einschließlich IP-Schutzszenarien.
  • Durch die Verwendung mehrerer Modelle pro Anwendung können Sie große, modulare Anwendungen erstellen – ein wesentliches Merkmal vor allem im Kontext der kontinuierlichen Integration.
  • Die gleiche Modell-Container-Unterstützung wie in dSPACE VEOS sorgt für einen reibungslosen Übergang von SIL-Tests zu HIL-Tests und umgekehrt.
  • Umfassende Dokumentationsmöglichkeiten sichern die Nachvollziehbarkeit über das gesamte Projekt.

Functionality Description
General Graphical configuration of real-time applications
Decoupling of I/O configuration and behavior model
Integration of models from various tools
Enhanced graphical user guidance through the workflow of the configuration
Supported platforms SCALEXIO systems
MABX III
Interactive Simulink support Generation of ConfigurationDesk projects directly from the Simulink model
Switch from Simulink to ConfigurationDesk and vice versa in only one click
The interface of Simulink models can be changed/adapted on both sides, in Simulink and in ConfigurationDesk. The changes can be propagated to the opposite side
Start the overall build process from the Simulink model
Support of various model container formats Simulink implementation container (SIC)
  • Simulink implementation containers can be imported and compiled without requiring a MATLAB/Simulink installation (reuse for different projects or variants without having to generate the model code again).

Functional Mock-up Unit (FMU)
Bus simulation container (BSC):
IP protection of the model through compiled model containers without source code

TargetLink support Simulation of TargetLink-generated code as V-ECUs, FMUs, or SIC files
AUTOSAR support Simulation of V-ECUs generated by SystemDesk or TargetLink
I/O configuration and documentation For the graphical definition of the complete signal chain, the model ports have to be mapped to the I/O of the real-time hardware. ConfigurationDesk offers the following configuration features:
  • I/O functions (defining and configuring the functionality of the assigned real-time hardware)
  • Model port mapping (connecting I/O function ports and model ports)
  • Model topology (describing model ports provided by all imported behavior models)
  • Hardware resource assignment (mapping I/O functions to hardware resources)

For documentation purposes, these features allow for handling an external device:

  • External device topologies (properties of ECU, plant, and load pins)
  • Device port mapping (connections between the ECU, plant, and load pins and the signal ports of an I/O function)
  • Export and import as Microsoft® Excel® file with pin information for external wiring harnesses
  • Microsoft® Excel® file with pin information for external wiring harnesses
Bus simulation Support of configuring and implementing CAN, LIN, Ethernet, and FlexRay
Real-time code generation Complete and automatic build process of all components of your real-time application

  • ConfigurationDesk Produktinformationen, PDF, Englisch, 664 KB
  • SCALEXIO Produktinformationen, PDF, Englisch, 18321 KB
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