Testen von Sensoren, die hochgradig in das Steuergerät integriert sind – mit echten Stimuli für echte Sensoren
Stimulierung der Steuergerätesensoren
Moderne elektronische Steuergeräte (ECUs) enthalten eine Vielzahl von Sensoren, die oft tief in das Steuergerät integriert sind und nicht getrennt werden können. Um diese Sensoren zu testen, müssen die Steuergeräte mit echten Reizen konfrontiert werden, um ihre Reaktion zu erfassen.
dSPACE Prüfstände bieten die Möglichkeit, die richtigen Stimuli für diese Anwendungen anzuwenden, z. B. durch den Einsatz von Bewegungsplattformen. Sonderlösungen werden in Absprache mit dem Kunden entwickelt.
Beispiele für Anwendungsfälle sind die Folgenden:
- Bremsensteuergerät, z. B. ESP, Feststellbremse
- ABS/Raddrehzahlsensoren
- Insassenerkennung
- Lenkwinkelsensor
- Beschleunigungs-, Geschwindigkeits- und Winkelsensor
- Gyroskop
- Konsumgüter, z. B. Fahrrad-Airbag-Sensoren
Generierung von realistischem Sensoreingang
Zusätzlicher Sensoreingang für die Echtzeitsimulation wird durch Simulationsmodelle wie dSPACE Automotive Simulation Models (ASM) bereitgestellt. Die Modelle ermöglichen die Erstellung aller Eingaben, die für einen gründlichen Test des Steuergeräts erforderlich sind. dSPACE ASM umfasst spezielle Modelle für verschiedene Anwendungsfälle, zum Beispiel ASM Vehicle Dynamics.
Verschiedene Methoden der Sensorstimulation
Je nach Anwendung bieten mechatronische Prüfstände von dSPACE verschiedene Möglichkeiten zur Sensorstimulation. Typische Anwendungen sind die Stimulierung der folgenden Bereiche:
- Induktiven Motordrehzahlsensoren mit Hilfe gesteuerter Spulen
- Druckmembranen mittels starker Hubmagnete oder Linearaktoren
- Temperatursensoren mittels geregelter Heizplatten oder Peltier-Elementen
- Integrierten Schaltern mit Hilfe von Magnetfeldern
- Integrierte Beschleunigungssensoren und Gierratensensoren über eine 3D-Bewegungsplattform oder Kippwippen
- Integrierten Drehmomentsensoren mittels mechanischer Aufbauten und Lastmotoren