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Simulationsumgebung beschleunigt Entwicklung automomer Fahrzeuge

dSPACE bietet Entwicklern eine performante Simulationsumgebung an, mit der Sensorsysteme (hier zum Beispiel Lidar) einfach in Hardware-in-the-Loop (HIL)-Verfahren oder virtuell in Model- (MIL) oder Software-in-the-Loop-Simulationen (SIL) auch cloudbasiert abgesichert werden können.

Live-Demo bei der dSPACE World Conference: Sensor Simulation testet Sensorsysteme in einer Vielzahl von Szenarien

Paderborn, 28.10.2019. Autonome Fahrzeuge müssen ihre Passagiere in jeder Umgebung sicher ans Ziel bringen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass die Sensorik der Fahrzeuge die Umwelt korrekt erkennt. Deshalb kommt der Validierung von Kamera-, Lidar- und Radarsensoren entlang des gesamten Entwicklungsprozesses große Bedeutung zu. Für diese Aufgabe bietet dSPACE Entwicklern eine performante Simulationsumgebung an, mit der Sensorsysteme einfach in Hardware-in-the-Loop (HIL)-Verfahren oder virtuell in Model- (MIL) oder Software-in-the-Loop-Simulationen (SIL) auch cloudbasiert abgesichert werden können. Wie Sensorsysteme damit in unterschiedlichen Szenarien getestet werden können, zeigt das Unternehmen anhand von Live-Demos bei der dSPACE World Conference, die am 19. und 20. November in München stattfindet.

Umfangreiche Bibliotheken für Sensoren und Umgebungen

Die dSPACE Sensor Simulation bietet ihren Nutzern über Bibliothek-Menüs Modelle für die Sensorumgebung an. Mit ihnen können virtuelle 3D-Welten erzeugt werden, in die reale Objekte wie Verkehrsteilnehmer, Verkehrszeichen oder Randbebauung in die Umgebung des selbstfahrenden Fahrzeugs eingefügt werden. Über die Menüs können die Nutzer auch auf eine Materialdatenbank zugreifen, die bereits mehr als 1.300 Objekte und 170 vordefinierte Materialien enthält und die von den Nutzern weiter vervollständigt werden kann. Zudem liefert die Software Sensormodelle für Radar, Lidar und Kameras und bietet für den Test von Perzeptions-, Fusions- oder Applikationslogiken geeignete Modelle an. 

Die Entwicklung von Funktionen für das autonome Fahren ist nicht zuletzt deshalb komplex, weil Hardware-Komponenten wie Sensoren unterschiedlicher Hersteller, die Steuergeräte und die Fahralgorithmen perfekt aufeinander abgestimmt werden müssen. Die Simulationsumgebung erlaubt die einfache und flexible Einbindung kundenspezifischer Sensor-Front-ends. Dadurch erhöht sich der Realitätsgrad, und die Sensorik kann individuell auf den einzelnen Anwendungsfall abgestimmt werden.

„Je frühzeitiger im Entwicklungsprozess die Validierung der Sensortechnologie startet, desto schneller kommen sichere Autos mit neuen Funktionen für das autonome Fahren auf die Straße. dSPACE bietet mit Sensor Simulation eine vollständige Simulationsumgebung zur Beschleunigung der Entwicklungsprozesse im Bereich des autonomen Fahrens“, sagt Christopher Wiegand, Produktmanager bei dSPACE.    

Software unterstützt SIL- und HIL-Simulation

Sensor Simulation unterstützt die Wiederverwendung von Modellen und Testszenarien auf verschiedenen Plattformen. Tests, die auf dem PC des Entwicklers erstellt und verwendet werden, können auf einem HIL- oder SIL-Simulator oder in der Cloud durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine einfache Skalierung, so dass Entwickler in kurzer Zeit viele Tests durchführen können.

Für maximale Performance: Sensor Simulation PC

Sensor Simulation läuft auf performanten PC-Hardware-Plattformen. Für maximale Performance bietet dSPACE den Sensor Simulation PC an, der mit einer leistungsstarken Grafikprozessoreinheit (GPU) ausgestattet ist, auf der die komplexen, hochgenauen Sensormodelle ausgeführt werden.

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