SIL-HIL-Co-Simulation: Gemeinsam testen, schneller entwickeln, Risiken reduzieren

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05:11min

Übersicht

Wie wäre es, wenn Software-in-the-Loop (SIL)- und Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests nicht mehr voneinander getrennt wären, sondern bereits in frühen Entwicklungsphasen gemeinsam genutzt werden könnten? Kontinuierliches, risikoarmes Testen würde Risiken minimieren und die Effizienz deutlich steigern.

Mit der dSPACE SIL-HIL-Co-Simulation wird genau das Realität: Sie schafft eine einheitliche Testumgebung, in der SIL und HIL von Beginn an nahtlos zusammenwirken. Entwicklungsartefakte lassen sich durchgängig nutzen, Tests schrittweise erweitern und frühzeitig miteinander verzahnen. So werden Integrationsrisiken reduziert, Fehler früher erkannt und Entwicklungsprozesse insgesamt beschleunigt – für mehr Qualität bei gleichzeitig geringerem Zeit- und Kostenaufwand.

Mit der SIL-HIL-Co-Simulation testen Entwickler virtuelle und physische Komponenten gleichzeitig, was frühere Integrationstests und einen höheren Realismus ermöglicht. Bestehende SIL-Modelle und Testfälle lassen sich direkt integrieren, wodurch Doppelarbeit und Wartungsaufwand reduziert werden. Kontinuierliches Testen wird von der Algorithmenentwicklung bis zur vollständigen Validierung des ECU-Netzwerks möglich, was die Entwicklungszeit verkürzt und das Vertrauen in die Ergebnisse erhöht.

Im Zentrum dieses Ansatzes steht der Hybrid Simulation Integration Layer (HSIL), der SIL- und HIL-Umgebungen über das DDS-Protokoll verbindet. Er unterstützt signalbasierte, CAN- und Ethernet-Kommunikation und gewährleistet so Kompatibilität auch zwischen verschiedenen Simulatoren. Das Ergebnis ist eine flexible, skalierbare und effiziente Simulationsumgebung, die Nachprüfungen deutlich reduziert und die Produktreife beschleunigt.

Gastgeber

Steffen Luis

Steffen Luis

Field Application Engineer, dSPACE

Barbara Kempkes

Barbara Kempkes

Business Field Manager, dSPACE SE & Co. KG

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FAQ

Q1: Was ist SIL-HIL-Co-Simulation?

A1: SIL-HIL-Co-Simulation ist ein Ansatz, bei dem Software-in-the-Loop (SIL)- und Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests in einer gemeinsamen, durchgängigen Umgebung zusammengeführt werden. Dadurch lassen sich virtuelle und physische Komponenten zusammen und bereits in frühen Entwicklungsphasen validieren.

Q2: Welches Problem löst die SIL-HIL-Co-Simulation?

A2: Sie überwindet die klassische Trennung von SIL und HIL, die häufig in späteren Prozessphasen zu Integrationsproblemen führt. Durch die frühzeitige Verzahnung werden Fehler eher erkannt, Risiken reduziert und Zeit- sowie Kostenaufwände deutlich gesenkt.
Eine Gesamtsimulation ist auch dann möglich, wenn einzelne Artefakte ausschließlich für SIL oder ausschließlich für HIL verfügbar sind. So müssen die Artefakte nicht umständlich auch für die andere Plattform erzeugt oder eingefordert werden, sondern lassen sich flexibel zusammenführen und gemeinsam testen.

Q3: Wie unterstützt die Lösung kontinuierliches Testen?

A3: Die Co-Simulation ermöglicht durchgängiges Testen von der Algorithmenentwicklung bis zur vollständigen Validierung des ECU-Netzwerks. Bestehende Modelle und Testfälle können weiterverwendet und schrittweise erweitert werden, wodurch ein kontinuierlicher und effizienter Testprozess entsteht.

Q4: Welche Rolle spielt der Hybrid Simulation Integration Layer (HSIL)?

A4: HSIL bildet die technische Grundlage der Integration: Er verbindet SIL- und HIL-Umgebungen über DDS und unterstützt signalbasierte, CAN- und Ethernet-Kommunikation. So wird eine flexible, skalierbare und simulatorübergreifende Kopplung ermöglicht.

Q5: Welche Simulatoren werden unterstützt?

A5: VEOS und SCALEXIO unterstützen HSIL direkt. Außerdem können dank der offenen Struktur von HSIL auch andere Simulatoren integriert werden.

F6: Welche Vorteile ergeben sich für die Absicherung konkret?

A6: Die Absicherung profitiert von frühzeitigen Integrationstests, höherem Realismus und einer besseren Wiederverwendbarkeit von Testartefakten. Das reduziert Doppelarbeit, senkt den Wartungsaufwand und beschleunigt die Entwicklung bei gleichzeitig höherer Qualität und größerem Vertrauen in die Ergebnisse.

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