Als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung kannst du in Unternehmen in fast jeder Branche arbeiten. Entweder du realisierst Software-Projekte für Kunden oder erstellst Software für die unternehmensinternen Prozesse.
Die Ausbildung beginnt am 1. August jeden Jahres und die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre. Bei guten Leistungen kann die Ausbildung auf 2,5 Jahre verkürzt werden.
Ausbildungsinhalte
Für die Software-Entwicklung verwenden wir folgende Werkzeuge und Programmiersprachen, die auch unsere Auszubildenden im Laufe ihrer Ausbildung lernen: C++, C# für die Plattform .NET mit Microsoft® Visual Studio®, die Modellierungssprache UML mit dem Werkzeug EnterpriseArchitect, NUnit zur Qualitätssicherung, die Skriptsprache Python zur Prozessautomatisierung und andere notwendige Entwicklungswerkzeuge. In einigen Bereichen lernst du die Web-Entwicklung mit React, JavaScript/TypeScript sowie Docker- und Containerlösungen kennen.
Bei der Durchführung aller Entwicklungsphasen werden die modernen Methoden der objektorientierten Software-Entwicklung angewendet.
In deiner Ausbildung begleiten und unterstützen wir dich Schritt für Schritt mit zunehmend anspruchsvolleren Aufgaben. Bereits während der Ausbildung arbeiten unsere Auszubildenden in realen Software-Projekten mit und werden dabei umfassend und praxisnah geschult. Die Auszubildenden begleiten dabei alle Phasen der Software-Entwicklung, wozu die Anforderungsanalyse und -definition, die Architektur- und Designerstellung, die Implementierung sowie der abschließende Abnahmetest des Software-Produkts und die Wartung zählen.
Insbesondere wird Wert auf Reviews und regelmäßiges Feedback zu diesen Entwicklungszyklen gelegt. Auch bekannte Tools zur Aufgabenverwaltung und Versionskontrolle wie der Microsoft® Azure DevOps Server werden von den Auszubildenden eingesetzt. Über die eigentliche Software-Entwicklung hinaus wirst du auch in die Methoden des Projektmanagements eingeführt und planst dein Ausbildungsprojekt mit Unterstützung deines Ausbilders selbst.
Voraussetzungen
- Fachhochschulreife oder allgemeine Hochschulreife
- Gute schulische Leistungen in Mathematik, Englisch und Deutsch
- Interesse an technischen Zusammenhängen
- Neugier und Freude am Umgang mit dem Computer
Berufsschule
Um eine bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten, arbeiten wir eng mit dem b.i.b. International College, Paderborn zusammen. In Form von fünf- bis sechswöchigen Unterrichtsblöcken besuchen unsere Auszubildenden diese private Berufsschule. Neben den berufsübergreifenden Fächern werden im berufsbezogenen Lernbereich u. a. folgende Bereiche unterrichtet:
- IT-Hardware/-Netze
- IT-Systemsoftware
- Informations- und Telekommunikationssoftware
- Software-Engineering
- Software-Entwicklung mit C/C++ oder C#
Zur Vorbereitung auf die mündliche Abschlussprüfung üben wir regelmäßig mit unseren Auszubildenden in Workshops das Halten von Präsentationen.
Ausbildungsvergütung
Im 1. Ausbildungsjahr verdienst du 1.100 Euro brutto, im 2. Ausbildungsjahr 1.150 Euro brutto und im 3. Ausbildungsjahr 1.250 Euro brutto.
Du bist interessiert und neugierig auf dSPACE? Dann freuen wir uns auf dich!
Wir freuen uns über deine Bewerbung mit vollständigen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Kopie der letzten beiden Zeugnisse, Praktikumsbescheinigungen).
Zu seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung „Die Ausbildung bietet viele spannende Einblicke“
Ben, Informatik Student und Minijobber bei dSPACE
Ben hat 2021 eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei dSPACE gemacht, studiert nun Informatik und arbeitet nebenbei als Minijobber bei dSPACE.
Wie bist du auf die Ausbildung bei dSPACE aufmerksam geworden?
Ich kenne dSPACE von meinem Onkel, der hier arbeitet. Ich wusste schon, dass ich eine Informatikausbildung machen wollte und hatte das Glück, dass ich hier angenommen wurde.
Was waren die Aufgabenbereiche in deiner Ausbildung?
Zu Beginn der Ausbildung wurden wir erst einmal eingearbeitet. Wir sind mit einem ersten kleinen Projekt gestartet, um eine Vorstellung vom Programmieren und Entwickeln zu bekommen.
Später wurden wir auf verschiedene Abteilungen aufgeteilt, in denen wir kleinere Projekte bearbeitet haben. So konnten wir auch dSPACE, die Produkte und die Leute besser kennenlernen. Wir haben in dieser Phase bei Produkten mitgearbeitet und gemeinsam im Team Lösungen gesucht.
Du hast während deiner Ausbildung also viel in Projekten gearbeitet?
Ja, in der Anwendungsentwicklung wird sehr viel in Projektteams gearbeitet. Es hängt natürlich auch sehr vom jeweiligen Team und dem System ab, mit dem man zusammenarbeitet. In den letzten Jahren hat es sich so entwickelt, dass sehr viel auf Scrum basiert. Scrum ist eine Form des Projektmanagements, die agiles Arbeiten fördert, also vor allem Transparenz innerhalb der Teams ermöglicht. Dass man diese Prozesse neben der Entwicklung lernt, finde ich sehr cool.
Wie sah ein typischer Tagesablauf während deiner Ausbildung aus?
Ich habe eigene Projekte bekommen. Wenn man ein neues Projekt bekam, überlegte man sich erst einmal einen Plan, wie man vorgehen wollte und anschließend ging es an die Entwicklung. Also es war immer ein Wechsel von Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und individueller Arbeit.
Wir hatten auch tägliche Meetings, in denen wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht haben.
Findest du, dSPACE gibt seinen Auszubildenden gute Möglichkeiten, sich mit internationalen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen?
Ja. Ich habe schon in meiner Ausbildung mit Kolleginnen und Kollegen an den weltweiten dSPACE Standorten zusammengearbeitet. Eine tolle Gelegenheit, auch mal unsere internationalen Kunden kennenzulernen, war die dSPACE World Conference. Wir haben dabei den Vertrieb unterstützt, um unsere Kunden zu dem Event einzuladen.
Die Zusammenarbeit in den Teams hat mir damals schon gut gefallen und tut es heute auch noch.
Wann ist dein Wunsch entstanden, noch zu studieren und warum?
Ich wusste schon immer, dass ich mich nach der Ausbildung noch weiterentwickeln möchte. Ich habe mich jetzt vor allem für ein Vollzeitstudium entschieden, um auch noch eine andere Umgebung in der Universität kennenzulernen. Gleichzeitig möchte ich durch den Minijob weitere Praxiserfahrung sammeln.
Was würdest du jemandem raten, der gerade neu anfängt und noch keine Erfahrung mit Informatik hat?
Hab keine Angst, Fragen zu stellen. Es denkt niemand, dass man blöd ist.
Es ist allen bewusst, dass die Azubis, die gerade ihre Ausbildung starten, noch keine Profis sind – also wird das auch nicht erwartet.
Musstest du am Anfang eine bestimmte Sache sehr schnell lernen oder dir angewöhnen?
Was mich ein bisschen überrascht hat, war, dass wir sehr schnell sehr eigenständig arbeiten konnten, was ich aus der Schule so nicht kannte. Dort bekommt man immer eine feste Aufgabe und Themen. In der Ausbildung muss man dann selbstständig überlegen, was Ansätze zu entsprechenden Aufgaben sein könnten. Man muss selbst viel recherchieren.
Wie ist das Studium im Vergleich dazu jetzt?
Studieren ist nochmal anders. Zum Beispiel, weil man keinen Mentor mehr hat. Klar, hat man den Professor oder ältere Studenten und Studentinnen, aber es gibt nicht mehr eine Person, die fest für einen zugewiesen ist und dich unterstützen kann. Man ist also mehr auf sich allein gestellt.
Was hat sich verändert, seitdem du als Minijobber bei dSPACE arbeitest?
Meine Aufgaben sind die gleichen, aber das Volumen hat sich verkleinert. Ich arbeite jetzt statt Vollzeit nur noch sieben bis acht Stunden in der Woche. Weil ich auch noch im selben Team arbeite, kenne ich die Aufgaben und bin gut integriert.
Was hat dich neben dem Wunsch, Praxiserfahrung zu sammeln, bei dSPACE gehalten?
Ich kenne die Kolleginnen und Kollegen und auch die Prozesse und fühle mich bei dSPACE wohl. Die Entscheidung, neben dem Studium hier weiterzuarbeiten, fiel mir deshalb nicht schwer.
Nimmst du für zukünftige Jobs Erwartungen mit, die du durch dSPACE hast?
Den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen finde ich sehr wichtig. Hier gibt es neben der Arbeit auch mal Treffen mit dem Team, was mir sehr gefällt.
Außerdem gefällt mir auch die Prozesskultur sehr gut. Wir arbeiten sehr agil, was die Reaktionszeiten schneller macht.
Was magst du an dSPACE als Arbeitgeber?
Die Flexibilität ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt. Vor allem die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Das ist bei Azubis komplizierter, weil die größtenteils im Büro sein müssen, aber später im Berufsleben ist das ein großer Vorteil.
Generell finde ich auch die Ausstattung der Büros gut und dass man zum Beispiel auch eine Kaffee-Lounge zur Verfügung hat, da kann man sich dann gut mit Kolleginnen und Kollegen austauschen. Dadurch ist auch die Atmosphäre oftmals sehr ungezwungen, was ich für sehr wichtig halte.
Deine Ansprechpartner
Benedikt Janke
E-Mail: bjanke@dspace.de
Tel.: +49 5251 1638-3113
Sarah Wißbrok
E-Mail: swissbrok@dspace.de
Tel.: +49 5251 1638-3113