Ausbildung? Duales Studium? Praktikum?
Weißt du schon, was du nach der Schule beruflich machen möchtest? Was sind deine Talente? Was hat Zukunftsperspektive? Was macht dir Spaß? Oder ist dein Studium doch nicht das Richtige für dich und du möchtest lieber eine Ausbildung machen?Wir bieten dir eine Vielzahl an Möglichkeiten, um herauszufinden, was für dich das Richtige ist. Finde deinen Ausbildungsberuf oder bewirb dich für einen dualen Studiengang. Schnupper in einem Schulpraktikum, bei einer unserer zahlreichen MINT-Veranstaltungen oder beim Girls'Day in verschiedene Bereiche. Oder informiere dich zu unseren Stipendien. Für was auch immer du dich entscheidest – wir freuen uns auf dich!
Wir bieten folgende Ausbildungsberufe an:
Deine Ansprechpartner für den Bereich Ausbildung:
Benedikt Janke
E-Mail: bjanke@dspace.de
Tel.: +49 5251 1638-3113
Sarah Wißbrok
E-Mail: swissbrok@dspace.de
Tel.: +49 5251 1638-3113
Unsere dualen Studiengänge:
Deine Ansprechpartnerin für das duale Studium:
Tina Hildebrand
E-Mail: thildebrand@dspace.de
Tel.: +49 5251 1638-3113
Schulpraktikum
Praktika sind eine gute Möglichkeit, ins Berufsleben hineinzuschnuppern. Sie helfen dir, Berufsmöglichkeiten kennenzulernen und vielleicht sogar deinen Traumberuf zu finden.
Bei dSPACE kannst du herausfinden, was es heißt, zum Beispiel als Ingenieur oder Informatiker zu arbeiten. Wir bieten dir die Möglichkeit ein Pflichtpraktikum während der Schulzeit zu absolvieren.
Schulpraktika kannst du bei uns in folgenden Fachbereichen absolvieren:
Bitte sende uns deine Unterlagen etwa vier Monate vor Praktikumsbeginn zu.
Wir benötigen von dir:
- Anschreiben
- Lebenslauf
- Schulzeugnisse der letzten beiden Halbjahre
- Eventuelle weitere Bescheinigungen, zum Beispiel von früheren Praktika.
- Bitte nenne im Anschreiben unbedingt den Zeitraum, in dem du dein Praktikum absolvieren möchtest.
Du weißt noch nicht genau, welcher Bereich dir am meisten zusagt? Dann bewirb dich gerne initiativ um ein Schulpraktikum.
Deine Ansprechpartnerin für ein Schulpraktikum:
Lena Klabes
E-Mail: lklabes@dspace.de
Tel.: +49 5251 1638-3113
ProMINT
Die kleinen Entdecker von heute sind unsere Ingenieure von morgen. Kinder und Jugendliche sind von Natur aus neugierig und möchten die Welt entdecken. Diese Neugier wollen wir fördern und sie schon früh für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Mit der Initiative ProMINT unterstützen wir eine Vielzahl von Schulen, Vereinen und Projekten, die sich genau diesem Ziel verpflichten.
ProMINT-Stipendium für Bachelor- und Masterstudiengänge
Du bist Abiturientin oder Abiturient aus Ostwestfalen-Lippe und möchtest ein naturwissenschaftlich-technisches Bachelor-Studium aufnehmen? Du hast deinen Bachelor-Abschluss bereits in der Tasche und bewirbst dich um den Master? – Wir unterstützen dich mit einem Stipendium.
Voraussetzung für das ProMINT-Stipendium ist, dass du an einer staatlichen Fachhochschule oder Universität in Ostwestfalen-Lippe ein naturwissenschaftlich-technisches Studium, zum Beispiel Elektrotechnik, (Wirtschafts-)Informatik, Maschinenbau, Physik oder Mathematik beginnen wirst. Unsere Stipendiatinnen und Stipendiaten gehören zum dSPACE Team. Wir fördern sie finanziell und ideell vom Beginn bis zum Ende der Regelstudienzeit. Wir bieten regelmäßig den Austausch durch Netzwerktreffen, Vorträge und auch die Teilnahme an den dSPACE Firmenevents wie Sommerfest und Weihnachtsfeier. Das Bachelorstudium fördern wir mit 500 Euro/Semester, den Master mit 300 Euro/Monat.
Klingt spannend? Dann bewirb dich jetzt!
Bitte sende uns deine Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen/Bescheinigungen sowie Angaben zu deinem geplanten Studium hier zu.
Bewerbungsschluss ist jeweils Ende August des Jahres, in dem das Studium begonnen wird.
Deine Ansprechpartnerin für ProMINT:
Lena Klabes
E-Mail: lklabes@dspace.de
Tel.: +49 5251 1638-3113
Wir sind Teil des bib-IT-Talente-Programms
Du weißt schon, dass du etwas im Bereich Informatik machen möchtest und stehst kurz vor deinem Real- oder Fachoberschulabschluss oder hast ihn bereits in der Tasche? Dir fehlen aber noch die nötigen Qualifikationen für eine Ausbildung oder ein duales Studium? Dann könnte das bib-Talente-Programm eine gute Option für dich sein.
In zwei Jahren mit schulischen und praktischen Phasen erwirbst du am bib International College in Paderborn deine Fachhochschulreife (FHR) in der Informatik. Hier unterstützen wir dich, denn die Kosten für deine schulische Ausbildung übernehmen wir als bib-Partnerunternehmen. In zwei insgesamt 24-wöchigen Praktikumsphasen bei dSPACE wirst du das Themenfeld und natürlich unser Unternehmen besser kennenlernen.
Während dieser zwei Jahre lernst du schon eine Menge rund um die Informatik. So bekommst du auch schon Kenntnissen und Fertigkeiten rund um Software-Entwicklung und -Engineering, Datenbanken, Betriebssysteme und Netzwerke. Mit der Fachhochschulreife bist du ideal vorbereit und dir stehen im Anschluss bei uns verschiedene Ausbildungs- und duale Studienmöglichkeiten offen:
- Ausbildung – Fachinformatiker (m/w/d) für Anwendungsentwicklung
- Ausbildung – Fachinformatiker (m/w/d) für Systemintegration
- Duales Studium – B.Sc. Angewandte Informatik
- Duales Studium – B.Sc. Wirtschaftsinformatik
Du interessierst dich für das bib-Talente-Programm?
Benedikt Janke
E-Mail: bjanke@dspace.de
Tel.: +49 5251 1638-3113
Dein Vorstellungsgespräch bei dSPACE
Wir möchten dich persönlich kennenlernen. Was sind deine Lieblingsfächer? Warst du in Projektgruppen, zum Beispiel einer LEGO® Mindstorms® AG? Hast du dSPACE schon einmal über den Girls’ Day oder bei einer MINT-Veranstaltung kennengelernt? Wofür interessierst du dich in deiner Freizeit? Und spielt das auch bei deinem Berufswunsch eine Rolle? All diese Fragen helfen uns, deine Motivation für das Praktikum, die Ausbildung oder ein Studium zu verstehen.
Unsere Gespräche finden mit der Personalabteilung und einem oder mehreren Ausbildern aus der Fachabteilung statt. Und natürlich sind wir auch für deine Fragen da.
Wir freuen uns auf dich!
„Bei dSPACE hat mich besonders die lockere und freundliche Atmosphäre überrascht."
Maria, Duale Studentin für Angewandte Informatik
Wie bist du auf dSPACE aufmerksam geworden und was hat dich überzeugt dein duales Studium Angewandte Informatik hier zu starten?
Schon in der Schulzeit war für mich klar, dass ich später etwas im Bereich Informatik machen möchte. Nachdem ich auf viele Bewerbungen für ein Schülerpraktikum keine Rückmeldungen erhalten hatte, bekam ich den Tipp, mich bei dSPACE zu melden. Dort wurde meine Bewerbung angenommen, und während meines ersten Praktikums gewann ich schnell einen sehr positiven Eindruck. Danach wusste ich, dass dSPACE für mich der richtige Ort ist, weshalb ich mich bereits kurz nach den Sommerferien – noch vor dem Abitur – für ein duales Studium beworben habe. Ein zweites Praktikum bestätigte diesen Eindruck und bestärkte mich in meiner Entscheidung.
Was war bisher deine größte Herausforderung im dualen Studium?
Der Einstieg in die technischen Themen war anfangs die größte Herausforderung. Oft hatte ich Schwierigkeiten, die Abläufe und Zusammenhänge zu verstehen. Mit der Zeit habe ich mich aber gut eingearbeitet, auch weil ich jederzeit nachfragen kann und mein Team mich Schritt für Schritt unterstützt.
Aktuell arbeite ich mit AURELION – einer Software, die realistische Sensordaten von Radar, Lidar und Kameras in einer virtuellen fotorealistischen 3D-Umgebung berechnet. Das kann man sich vorstellen wie ein virtueller Fahrsimulator, nur deutlich präziser und speziell für komplexe Sensorsysteme entwickelt.
Mit welchen Technologien setzt du dich neben AURELION auseinander?
In meinem Arbeitsalltag arbeite ich regelmäßig mit modernen Web- und Softwaretechnologien, wie JavaScript und REST-APIs, was mir einen guten Einblick in verschiedene Entwicklungsprozesse gibt. Dabei nutze ich häufig Visual Studio und Azure DevOps, die mir eine effiziente Umsetzung der Aufgaben ermöglichen.
Wie anspruchsvoll ist ein duales Studium wirklich?
Vor dem Start habe ich oft gehört, dass ein duales Studium sehr stressig sei und einem kaum Freizeit lässt. Diese Erfahrung habe ich bisher nicht gemacht. Die Kombination aus Studium und Arbeit ist gut machbar, solange man organisiert bleibt. Insgesamt ist der Alltag entspannter, als ich erwartet hatte.
Welche Stärken benötigt man für dein duales Studium und welche Fähigkeiten konntest du während deiner Zeit verbessern?
Man braucht keine umfangreichen Vorkenntnisse – wichtiger sind Offenheit und Lernbereitschaft. Etwas Informatik aus der Schule hilft beim Einstieg. Ich habe mich vor allem im Bereich Eigeninitiative und Selbstorganisation weiterentwickelt. Man merkt schnell, dass einem Aufgaben nicht einfach automatisch zugewiesen werden, sondern dass man selbst aktiv werden und Verantwortung übernehmen muss.
Womit hast du vor Beginn deines dualen Studiums bei dSPACE nicht gerechnet?
Ich bin davon ausgegangen, dass sowohl das Studium als auch die Arbeitswelt deutlich formeller und strenger wären. Tatsächlich erinnert die Hochschule in vielen Bereichen noch an die Schule, nur mit mehr Eigenverantwortung.
Bei dSPACE hat mich besonders die lockere und freundliche Atmosphäre überrascht. Durch die Duz-Kultur entsteht schnell ein familiäres und freundschaftliches Umfeld.
Was schätzt du besonders an dieser lockeren Atmosphäre?
Vor allem, dass Hierarchien im Alltag kaum spürbar sind. Man spricht mit allen auf Augenhöhe, was einem gleich von Anfang an das Gefühl gibt, dazuzugehören. Sogar beim Mittagessen sitzt man oft ganz selbstverständlich mit Führungskräften zusammen. Diese Gleichberechtigung und Normalität im Umgang machen für mich einen großen Teil der Atmosphäre bei dSPACE aus.
Nutzt du Benefits, die dSPACE anbietet?
Ja, regelmäßig. Besonders häufig nutze ich den EGYM Wellpass, mit dem ich zum Beispiel kostenlos in die Schwimmoper und ins Fitnessstudio gehen kann. Durch die von dSPACE angebotene Krankenzusatzversicherung kann ich mir zudem eine neue Brille finanzieren.
Sehr schön sind auch die Events, zum Beispiel der Casino-Abend zum 20-jährigen Jubiläum des Simulationstools ASM, das wir bei dSPACE nutzen oder die Spieleabende, bei denen man gemeinsam Mario Kart und andere Spiele spielt.
Wie war für dich der Umstieg von Schule auf das Arbeits- und Studienleben?
Da ich in der Schule oft lange Unterrichtstage hatte, war der Umstieg leichter als erwartet. Durch die flexiblen Arbeitszeiten bei dSPACE lassen sich meine Arbeit und meine Freizeit gut miteinander vereinbaren. Besonders im Studienblock habe ich viel Flexibilität und dadurch mehr freie Zeit als gedacht.
Hast du berufliche Ziele für die Zeit nach deinem Studium?
Ja. Nach meinem dualen Studium möchte ich meine Karriere weiter ausbauen. Besonders interessiere ich mich für UX Design. Langfristig kann ich mir gut vorstellen, in diesem Bereich bei einem international renommierten Unternehmen wie dSPACE zu arbeiten. Schon jetzt bekomme ich wertvolle Einblicke und kann mich fachlich weiterentwickeln.
„Schon morgens bei der Begrüßung meiner Kollegen bekomme ich gute Laune.“
Falk, dualer Student Elektrotechnik
Falk hat bereits vor seiner Zeit bei dSPACE eine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik abgeschlossen. Nach kurzer Zeit im Job merkte er, dass er mehr lernen möchte. Um tiefer in die Elektrotechnik einzusteigen und seinen Horizont zu erweitern, entschied er sich für das duale Studium „Elektrotechnik“ bei dSPACE.
Warum hast du dich für ein duales Studium bei dSPACE entschieden?
Ich komme aus Paderborn und habe daher schon oft von dSPACE gehört. Besonders spannend finde ich, dass dSPACE keine Alltagsprodukte verkauft, sondern individuell angefertigte Systeme. Diese möchte ich durch mein Studium verstehen.
Wie hat sich dein Bild von Elektrotechnik seit Beginn des Studiums verändert und welche Herausforderungen gibt es?
Vor dem Studium hatte ich nur ein grundlegendes Verständnis von Elektrotechnik. Je mehr ich lerne, desto faszinierender und gleichzeitig greifbarer wird sie für mich. Heute weiß ich zum Beispiel, wie der Laptop funktioniert, den ich täglich benutze.
Eine der größten Herausforderungen ist für mich die Mathematik. Außerdem ist der Workload recht hoch – man sollte bereit sein, auch in seiner Freizeit zu lernen.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dSPACE für dich aus?
Schon morgens bei der Begrüßung meiner Kollegen bekomme ich gute Laune. Danach starte ich mit meinen Aufgaben. Wenn ich nicht weiterkomme, wird mir immer geholfen. Das Ziel ist, dass ich meine Arbeit eigenständig erledige. Aber wenn mal etwas nicht funktioniert, unterstützt man sich gegenseitig. Die Arbeit in meinem Team macht mir viel Spaß – die Tage vergehen wie im Flug.
Welche Unterstützung erhältst du von dSPACE im Rahmen deines Studiums?
In meinem Bereich habe ich mehrere Ansprechpartner, die immer ein offenes Ohr für mich haben. Außerdem gibt es Betreuer, die mich begleiten und bei Fragen oder Problemen zur Seite stehen.
Generell kann man bei dSPACE jeden ansprechen, wenn man eine Frage hat. Natürlich gibt es auch bei HR eine Ansprechpartnerin für das duale Studium.
dSPACE übernimmt die Semestergebühren und stellt mich für Klausuren frei, so dass ich keinen Urlaub nehmen muss.
Wie erlebst du die Verbindung zwischen Theorie an der Hochschule und Praxis im Unternehmen?
Die ersten beiden Semester an der Fachhochschule decken sich größtenteils mit der Praxis im Unternehmen.
Das Studium ist aber teilweise sehr theoretisch, so dass eine praxisorientierte Anwendung oft nicht möglich ist – dafür müsste man schon im Labor arbeiten.
Trotzdem lernen wir auch Themen, die für die Praxis wichtig sind, zum Beispiel „Elektrische Maschinen“. Dieses Fach ist essenziell für Motormodelle.
Welche Werte sind dir in den Praxisphasen besonders aufgefallen?
Die Duz-Kultur bei dSPACE finde ich besonders wichtig. Sie erleichtert es, auch unbekannte Kollegen anzusprechen. Man merkt, dass hier alle Menschen sind und keine „Wichtigtuer“.
dSPACE ist außerdem ein sehr fairer Arbeitgeber. Ich habe viele Freiheiten, meine Arbeit zu gestalten. Besonders schätze ich die regelmäßigen Events, bei denen man auch nach der Arbeit mit Freunden und Kollegen ins Gespräch kommt. Insgesamt fühle ich mich hier sehr wohl – wir sind eine große Gemeinschaft.
Fühlst du dich als vollwertiges Teammitglied?
Ja! Durch die Teilnahme an regelmäßigen Abteilungs- und Gruppenmeetings bekomme ich alles mit, was passiert. Ich werde oft eingebunden und darauf vorbereitet, ein fertig ausgebildeter Mitarbeiter zu sein. Durch eigenverantwortliche Projekte wachse ich und fühle mich immer mehr als vollwertiges Teammitglied.
Inwiefern profitierst du von der Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen?
Die Kollegen sind sicher im Umgang mit Fragestellungen und Problemen. Sie geben einem nicht einfach die Lösung, sondern helfen, den Weg dorthin zu finden. Es ist egal, wie lange man braucht, um etwas zu verstehen – hier nimmt man sich die Zeit.
Das ist der Unterschied zur Fachhochschule: Dort lernt man ständig Neues, auch wenn man es nicht sofort versteht. Außerdem sind die Erklärungen oft sehr akademisch. Die Kollegen bei dSPACE erklären praxisbezogen und verständlich.
Was motiviert dich, auch in stressigen Phasen dranzubleiben?
Meine größte Motivation ist, nach Abschluss meines Studiums als Ingenieur in der Elektrotechnik zu arbeiten. Stressige Phasen machen einen schlauer – man lernt immer dazu.
Wie verbindest du dein duales Studium mit deinem Privatleben?
Man muss bereit sein, für das Studium Freizeit zu opfern. Trotzdem habe ich genug Zeit für Hobbys und Freunde.
Ausnahmen sind die Klausurenzeiträume: Die sind sehr anspruchsvoll und mit intensiven Lernphasen verbunden. Da lerne ich auch an Wochenenden und lasse die ein oder andere Party sausen.
Kannst du dir vorstellen, nach dem Studium im Unternehmen zu bleiben?
Ja! Ich möchte mein Wissen später hier anwenden. Ich kenne das Unternehmen und habe tolle Kollegen. Später würde ich gerne eine höhere Position übernehmen – zum Beispiel als Gruppenleiter.
Was würdest du jemandem raten, der über ein duales Studium in Elektrotechnik nachdenkt?
Sei dir bewusst, dass schwere Aufgaben und Hürden auf dich zukommen. Aber wenn du sie bewältigst, hast du etwas erreicht. Elektrotechnik ist kein leichtes Studium, aber nach dem Abschluss hat man einen Titel, der überall etwas wert ist und dich weiterbringt.
„Bei dSPACE fühle ich mich willkommen“
Julian, Praktikant im Bereich Language Services
Julian ist Student der Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft in Ottawa, Kanada. Er hat in einem zweimonatigen Praktikum im Bereich Language Services bei dSPACE viele Erfahrungen gesammelt. Im Interview berichtet er von seiner Zeit bei uns.
Julian, warum hast du dich für ein Praktikum bei dSPACE entschieden?
Ich wollte unbedingt Erfahrungen in einem international erfolgreichen Unternehmen sammeln. Besonders gereizt hat mich, dass ich meine Sprachkenntnisse in einem professionellen Umfeld anwenden und weiterentwickeln kann. Da ich aus Kanada komme, war es für mich eine spannende Gelegenheit, die deutsche Arbeitswelt kennenzulernen.
Mein Vater ist in der Nähe von Paderborn aufgewachsen. Ich habe auch schon ein paar Monate nach der Schule in Deutschland verbracht und weiter Deutsch gelernt. Eine Freundin der Familie hat mir dSPACE empfohlen. Ich fand das Unternehmen sofort spannend und deshalb habe ich mich hier beworben.
In welchem Bereich bist du tätig und was möchtest du bei dSPACE lernen?
Ich bin Teil des Language Services Teams in der Abteilung User Documentation and Language Services (UDLS). Mein Ziel war es, mehr über technische Übersetzungsprozesse und die Erstellung von Benutzerdokumentationen zu erfahren. Besonders interessant finde ich, wie Sprache dazu beiträgt, komplexe Technologien für ein weltweites Publikum verständlich zu machen. Zudem wollte ich einen Einblick in die IT-Industrie Europas gewinnen.
Ich finde es toll, dass ich mich hier jederzeit mit erfahrenen Fachleuten austauschen und von ihrer Expertise im Bereich Sprache und Technologie profitieren kann.
Was gefällt dir besonders gut an dSPACE?
Das Arbeitsklima ist entspannt, freundlich und gleichzeitig sehr professionell – diese Kombination schätze ich besonders. dSPACE bietet wirklich viel für seine Mitarbeitenden: Seit meinem Start habe ich an mehreren tollen Events teilgenommen, zum Beispiel einer Teambuilding-Wanderung, dem Sommerfest und dem Onboarding-Stammtisch, bei dem ich mich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen austauschen konnte. Dadurch habe ich mich direkt als Teil des Teams gefühlt.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit deinen Kolleginnen und Kollegen?
Alle in meinem Team sind zugänglich und hilfsbereit. Ab dem ersten Tag habe ich mich willkommen gefühlt. Egal wie viel zu tun ist – sie nehmen sich immer Zeit für meine Fragen und unterstützen mich. Gerade die Einarbeitungszeit wurde dadurch sehr unkompliziert und angenehm. Dieses kollegiale Miteinander macht für mich einen großen Teil des Charmes von dSPACE aus.
„Teamarbeit ist sehr wichtig und unverzichtbar."
Ronald, Auszubildender zum Elektroniker für Geräte und Systeme
Nachdem sein Maschinenbaustudium nicht wie erwartet verlief, entschied sich Ronald für eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme bei dSPACE. Ronald erlebt hier eine spannende Ausbildung mit interessanten Themen und guter Teamarbeit.
Wie bist du auf dSPACE aufmerksam geworden?
Ich studierte erstmal Maschinenbau, aber das lief nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Also habe ich recherchiert, was ich alternativ machen kann, und fand dann die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme bei dSPACE.
Was hat dein Interesse an dSPACE geweckt?
Das professionelle Auftreten von dSPACE auf der Karriereseite und das gut organisierte Vorstellungsgespräch haben mich überzeugt.
Was hast du dir von deiner Ausbildung erhofft, und sind diese Erwartungen erfüllt worden?
Ich habe mir eine sehr praxisnahe Ausbildung erhofft, die, anders als das Studium, nicht zu theorielastig ist. In der Berufsschule hält sich die Theorie im Vergleich zum Studium in Grenzen und meine Erwartungen wurden komplett erfüllt. Die Ausbildung wird mit jedem Lehrjahr praxisorientierter – das gefällt mir sehr gut.
Welche Herausforderungen hast du bisher in deiner Ausbildung gemeistert?
In einem Projekt durfte ich den perfekten Azubi-Elektroniker-Arbeitsplatz gestalten. Hierfür habe ich die verschiedenen Anforderungen ermittelt, einen Kompromiss erarbeitet und einen Tisch mit einem Fach für persönliche Gegenstände, einer integrierten Monitorhalterung und verschiedenen Werkzeugaufhängungen entworfen. Auf Basis dessen wurde dann ein Prototyp erstellt, und dieser wird nun getestet.
dSPACE arbeitet mit Kunden aus verschiedenen Industrien und Bereichen zusammen. Der größte Bereich ist aber die Automobilindustrie. Wie hat sich deine Sicht auf die Automobilindustrie seit Beginn deiner Ausbildung verändert?
In der Branche ist vieles in Bewegung – es gibt hier sehr viel Entwicklung und Fortschritt, was ich so nicht erwartet habe. Denn vermeintlich gibt es ja schon alles. Diese Entwicklung sehe ich besonders im Bereich der Simulatoren.
Welche Projekte oder Aufgaben haben dir bisher am meisten Freude bereitet?
Besonders viel Freude habe ich an unseren Azubi-Projekten, wie dem Projekt mit dem Azubi-Tisch oder einem Wagen, den wir für das Lager zum Transport kreiert haben. Hiermit sollen Bauteile aus der Hardware-Produktion sicher transportiert werden.
Wie wichtig ist Teamarbeit als Elektroniker für Geräte und Systeme?
Teamarbeit ist sehr wichtig und unverzichtbar. Ich hatte schon öfter die Situation, dass ich an einem Punkt alleine nicht weitergekommen bin und wir gemeinsam in der Gruppe dann eine Lösung gefunden haben. Ohne Kommunikation und Teamfähigkeit würde der Arbeitsalltag gar nicht funktionieren.
Wie balancierst du Arbeit und Freizeit, um ein gesundes Gleichgewicht zu halten?
Ich habe keine Schwierigkeiten, Arbeit und Freizeit zu balancieren. Dank Gleitzeit kann ich so wie es passt, anfangen zu arbeiten. Ich starte morgens lieber früh und kann dann auch früh nach Hause gehen, um noch mehr vom Tag zu haben.
Nach der Arbeit gehe ich drei- bis viermal die Woche ins Fitnessstudio und nutze dafür das EGYM-Wellpass-Angebot von dSPACE. Mit EGYM Wellpass habe ich Zugang zu einer Vielzahl von Fitnessstudios und kann flexibel trainieren, wo es mir am besten passt. Das Fitnessstudio bietet mir eine tolle Möglichkeit, mich zu entspannen und gleichzeitig fit zu bleiben.
Hast du schon Pläne für deine berufliche Zukunft nach der Ausbildung?
Ja. Ich plane, den Techniker in einer schulischen Weiterbildung zu beginnen, entweder in Voll- oder Teilzeit. Falls ich das in Teilzeit machen würde, könnte ich noch parallel bei dSPACE arbeiten.
Welche Schulfächer und Fähigkeiten sind besonders wichtig, um sich optimal auf die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme vorzubereiten?
Man sollte Spaß an Mathe haben, da viel gerechnet wird. Auch Physik ist wichtig – die Grundlagen aus der Schule werden in der Ausbildung noch weiter vertieft.
Was würdest du anderen empfehlen, die diesen Beruf ergreifen möchten?
Lasst euch nicht abschrecken. Der Beruf wirkt sehr kompliziert, aber bei dSPACE wird man gut abgeholt. Wir haben eine Ausbildungswerkstatt, wo wir gemeinsam mit allen anderen technischen dSPACE Azubis in die Praxis einsteigen. Für den theoretischen Teil gehen wir in die Berufsschule. Hier sind die Lehrer auch sehr hilfsbereit und bieten, falls notwendig, auch Nachhilfestunden an. Wenn man Unterstützung benötigt, bekommt man sie.
Zu seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung „Die Ausbildung bietet viele spannende Einblicke“
Ben, Informatik Student und Minijobber bei dSPACE
Ben hat 2021 eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung bei dSPACE gemacht, studiert nun Informatik und arbeitet nebenbei als Minijobber bei dSPACE.
Wie bist du auf die Ausbildung bei dSPACE aufmerksam geworden?
Ich kenne dSPACE von meinem Onkel, der hier arbeitet. Ich wusste schon, dass ich eine Informatikausbildung machen wollte und hatte das Glück, dass ich hier angenommen wurde.
Was waren die Aufgabenbereiche in deiner Ausbildung?
Zu Beginn der Ausbildung wurden wir erst einmal eingearbeitet. Wir sind mit einem ersten kleinen Projekt gestartet, um eine Vorstellung vom Programmieren und Entwickeln zu bekommen.
Später wurden wir auf verschiedene Abteilungen aufgeteilt, in denen wir kleinere Projekte bearbeitet haben. So konnten wir auch dSPACE, die Produkte und die Leute besser kennenlernen. Wir haben in dieser Phase bei Produkten mitgearbeitet und gemeinsam im Team Lösungen gesucht.
Du hast während deiner Ausbildung also viel in Projekten gearbeitet?
Ja, in der Anwendungsentwicklung wird sehr viel in Projektteams gearbeitet. Es hängt natürlich auch sehr vom jeweiligen Team und dem System ab, mit dem man zusammenarbeitet. In den letzten Jahren hat es sich so entwickelt, dass sehr viel auf Scrum basiert. Scrum ist eine Form des Projektmanagements, die agiles Arbeiten fördert, also vor allem Transparenz innerhalb der Teams ermöglicht. Dass man diese Prozesse neben der Entwicklung lernt, finde ich sehr cool.
Wie sah ein typischer Tagesablauf während deiner Ausbildung aus?
Ich habe eigene Projekte bekommen. Wenn man ein neues Projekt bekam, überlegte man sich erst einmal einen Plan, wie man vorgehen wollte und anschließend ging es an die Entwicklung. Also es war immer ein Wechsel von Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und individueller Arbeit.
Wir hatten auch tägliche Meetings, in denen wir uns gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht haben.
Findest du, dSPACE gibt seinen Auszubildenden gute Möglichkeiten, sich mit internationalen Kolleginnen und Kollegen auszutauschen?
Ja. Ich habe schon in meiner Ausbildung mit Kolleginnen und Kollegen an den weltweiten dSPACE Standorten zusammengearbeitet. Eine tolle Gelegenheit, auch mal unsere internationalen Kunden kennenzulernen, war die dSPACE World Conference. Wir haben dabei den Vertrieb unterstützt, um unsere Kunden zu dem Event einzuladen.
Die Zusammenarbeit in den Teams hat mir damals schon gut gefallen und tut es heute auch noch.
Wann ist dein Wunsch entstanden, noch zu studieren und warum?
Ich wusste schon immer, dass ich mich nach der Ausbildung noch weiterentwickeln möchte. Ich habe mich jetzt vor allem für ein Vollzeitstudium entschieden, um auch noch eine andere Umgebung in der Universität kennenzulernen. Gleichzeitig möchte ich durch den Minijob weitere Praxiserfahrung sammeln.
Was würdest du jemandem raten, der gerade neu anfängt und noch keine Erfahrung mit Informatik hat?
Hab keine Angst, Fragen zu stellen. Es denkt niemand, dass man blöd ist.
Es ist allen bewusst, dass die Azubis, die gerade ihre Ausbildung starten, noch keine Profis sind – also wird das auch nicht erwartet.
Musstest du am Anfang eine bestimmte Sache sehr schnell lernen oder dir angewöhnen?
Was mich ein bisschen überrascht hat, war, dass wir sehr schnell sehr eigenständig arbeiten konnten, was ich aus der Schule so nicht kannte. Dort bekommt man immer eine feste Aufgabe und Themen. In der Ausbildung muss man dann selbstständig überlegen, was Ansätze zu entsprechenden Aufgaben sein könnten. Man muss selbst viel recherchieren.
Wie ist das Studium im Vergleich dazu jetzt?
Studieren ist nochmal anders. Zum Beispiel, weil man keinen Mentor mehr hat. Klar, hat man den Professor oder ältere Studenten und Studentinnen, aber es gibt nicht mehr eine Person, die fest für einen zugewiesen ist und dich unterstützen kann. Man ist also mehr auf sich allein gestellt.
Was hat sich verändert, seitdem du als Minijobber bei dSPACE arbeitest?
Meine Aufgaben sind die gleichen, aber das Volumen hat sich verkleinert. Ich arbeite jetzt statt Vollzeit nur noch sieben bis acht Stunden in der Woche. Weil ich auch noch im selben Team arbeite, kenne ich die Aufgaben und bin gut integriert.
Was hat dich neben dem Wunsch, Praxiserfahrung zu sammeln, bei dSPACE gehalten?
Ich kenne die Kolleginnen und Kollegen und auch die Prozesse und fühle mich bei dSPACE wohl. Die Entscheidung, neben dem Studium hier weiterzuarbeiten, fiel mir deshalb nicht schwer.
Nimmst du für zukünftige Jobs Erwartungen mit, die du durch dSPACE hast?
Den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen finde ich sehr wichtig. Hier gibt es neben der Arbeit auch mal Treffen mit dem Team, was mir sehr gefällt.
Außerdem gefällt mir auch die Prozesskultur sehr gut. Wir arbeiten sehr agil, was die Reaktionszeiten schneller macht.
Was magst du an dSPACE als Arbeitgeber?
Die Flexibilität ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt. Vor allem die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Das ist bei Azubis komplizierter, weil die größtenteils im Büro sein müssen, aber später im Berufsleben ist das ein großer Vorteil.
Generell finde ich auch die Ausstattung der Büros gut und dass man zum Beispiel auch eine Kaffee-Lounge zur Verfügung hat, da kann man sich dann gut mit Kolleginnen und Kollegen austauschen. Dadurch ist auch die Atmosphäre oftmals sehr ungezwungen, was ich für sehr wichtig halte.
„Der Start in mein Arbeitsleben wurde mir bei dSPACE sehr leicht gemacht.“
Luca, Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik
Wie bist du auf die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei dSPACE aufmerksam geworden?
Ich interessiere mich für Elektrotechnik. Privat habe ich schon eine Gartenhütte verdrahtet, weshalb ich in diesem Bereich auch mein Fachabitur gemacht habe. Bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz ging ich auf die verschiedensten Ausbildungsmessen und machte mich im Internet schlau. Dabei stieß ich auf dSPACE und die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik in Paderborn. Die innovativen Produkte und die Erfahrungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprachen mich direkt an. Nach einem angenehmen Bewerbungsverfahren entschied ich mich für die Ausbildung bei dSPACE, was sich schon nach den ersten Tagen als richtige Entscheidung erwies.
Welche Aufgaben und Tätigkeiten gehören zu deinem Alltag in der Ausbildung?
In meiner Ausbildung bei dSPACE habe ich die spannende Aufgabe, an Kundenprojekten zu arbeiten und diese weitgehend fertigzustellen. Ich arbeite in engem Kontakt mit den Ingenieuren. Ich informiere sie, sobald notwendige Bauteile oder Materialien fehlen oder fehlerhaft sind.
Der Start eines Projekts beginnt mit der Verdrahtung nach Verbindungslisten und der EPLAN-Software. Am Ende jedes Projekts führe ich einen sogenannten „Klingeltest“ durch, bei dem alle Verbindungen nachkontrolliert werden. Für mich persönlich ist es immer ein Erfolg, wenn unsere Projekte erfolgreich abgeschlossen werden.
Besonders viel Spaß habe ich an der Verdrahtung der HIL-Schränke. Dabei lernt man die einzelnen Bauteile sowie das fertige Endprodukt besser kennen und weiß, wie man diese anschließt.
Wie schwer war es, dein Privatleben mit der Ausbildung unter einen Hut zu bekommen?
Zu Beginn fiel es mir schwer, Arbeit und Freizeit zu koordinieren. Neben meiner Ausbildung spiele ich Fußball und bin auch noch als Jugendtrainer aktiv. Das bedeutet, dass ich nach der Arbeit oft unterwegs bin und dass es oft stressig und hektisch werden kann. Doch mit der Zeit kommt eine Routine rein, die mir hilft, alles besser zu organisieren. Vor allem die Gleitzeit, die ich bei dSPACE habe, vereinfacht das extrem.
Inwiefern unterstützt dich dSPACE bei deiner Ausbildung?
Neben den flexiblen Arbeitszeiten, durch die ich private Termine besser planen kann, unterstützt mich dSPACE noch mit vielen weiteren Dingen.
Durch die vielen dSPACE Feste und Events lernt man schnell seine Kolleginnen und Kollegen besser kennen und kann auch neue Kontakte knüpfen. Auch materiell werde ich von dSPACE sehr gut unterstützt. Beim Start meiner Ausbildung gehörten Arbeitskleidung bis zu meinem eigenen Werkzeugkoffer zur Ausstattung. Es gibt noch viele weitere Benefits. Das Wichtigste ist hier aber der Umgang zwischen den Menschen. Egal ob ich Probleme in der Schule oder Fragen zur Arbeit habe, stehen mir meine Ausbilder und die Azubis aus den anderen Lehrjahren immer zur Seite und unterstützen mich so gut es geht.
Welche beruflichen Ziele hast du nach Abschluss deiner Ausbildung?
Konkrete Gedanken habe ich mir für meine berufliche Zukunft noch nicht gemacht, aber ich möchte mich auf jeden Fall weiterbilden. Ob das über ein Studium oder eine technische Fortbildung geschieht, ist noch offen. Momentan liegt mein Fokus erst auf der Ausbildung. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, auch nach der Ausbildung bei dSPACE zu arbeiten, sollte diese Möglichkeit bestehen.
Würdest du dich nochmal für eine Ausbildung bei dSPACE entscheiden?
Definitiv ja! Die Ausbildung bei dSPACE gefällt mir sehr gut. Gerade durch die intensive Unterstützung und das familiäre Arbeitsverhältnis bei dSPACE wurde mir der Start in mein Arbeitsleben sehr leicht gemacht.
Ausbildung zum Industriekaufmann: „Wir begegnen uns hier auf Augenhöhe.“
David, Production Planner
Warum hast du dich für eine Ausbildung bei dSPACE entschieden?
Schon vor dem Abitur habe ich mir Gedanken über meine Zukunft gemacht. Ich wusste nach der zehnten Klasse, dass ich etwas Praktisches und eine kaufmännische Ausbildung machen möchte. Mein Bekannter, der hier bei dSPACE arbeitet, erzählte mir, dass dSPACE Industriekaufleute ausbildet. Ich habe mich dann auf der Website informiert, war von den Produkten begeistert und habe mich letztendlich beworben. Durch die angenehme Bewerbungsphase wurde mir direkt klar, dass ich hier meine Ausbildung machen möchte.
Was hast du in deinem ersten Ausbildungsjahr erlebt?
Insgesamt war das erste Jahr sehr lehrreich und spannend. Ich habe viele Abteilungen durchlaufen, wodurch ich fast immer neue Eindrücke sammeln konnte. Außerdem habe ich so auch ein gutes Bild vom Arbeiten in einem großen Unternehmen bekommen. In jeder Abteilung konnte ich mich als vollwertiges Teammitglied fühlen, durfte mich ausprobieren und fast alle Arbeitsschritte selbstständig bearbeiten. Auch meine Azubi-Kollegen habe ich immer besser kennengelernt, so dass sich daraus mittlerweile Freundschaften gebildet haben.
Pro Ausbildungsjahr habe ich zwei sechs- bis siebenwöchige Berufsschulblöcke. Das finde ich super, weil ich mich dadurch entweder komplett auf die Schule oder auf das Arbeiten im Unternehmen konzentrieren kann.
Ich freue mich auf die beiden kommenden Lehrjahre, in denen ich hoffentlich viele weitere Kollegen und Arbeitsschritte besser kennenlerne.
Wie würdest du das Unternehmensklima bei dSPACE beschreiben?
Das Unternehmensklima ist sehr angenehm. Ich persönlich fühle mich sehr wohl mit dem Duzen, so hat man einen leichteren Einstieg mit den Arbeitskollegen und begegnet sich direkt auf Augenhöhe.
Durch die verschiedenen Abteilungen habe ich schon viele Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, die mir alle bei Fragen geholfen und mich als ebenbürtigen Kollegen gesehen und behandelt haben. So konnte ich mir schon ein kleines Netzwerk aufbauen.
Hast du schon für die Zeit nach deiner Ausbildung einen Plan?
Nein, bisher noch nicht. Ich möchte mich auf jeden Fall weiterbilden. Die Entscheidung, wie und was ich mache, halte ich mir noch offen. Jetzt konzentriere ich mich erst einmal auf die Ausbildung. Ich kann mir aber vorstellen, eine Weiterbildung im Zusammenhang mit der Arbeit bei dSPACE zu machen.
Wie verbindet sich die Ausbildung mit deinem Privatleben?
Am Anfang war es schon eine Umstellung, nach der langen freien Zeit nach dem Abitur wieder einen geordneten Tagesablauf zu haben. Außerdem musste ich mich erst daran gewöhnen, 38 Stunden die Woche zu arbeiten und dann noch meine privaten Sachen zu erledigen.
Ich habe mich aber relativ schnell eingefunden und kann mir jetzt meine freie Zeit besser einteilen. Da ich selbst Fußball spiele und noch eine Jugendmannschaft trainiere, gibt es aber auch Tage, an denen es stressig und etwas hektischer ist und sich die Vereinbarung von Ausbildung und Freizeit herausfordernd gestaltet.
Aus Shanghai als Schülerpraktikantin zu dSPACE nach Paderborn
Cindy, Schülerpraktikantin
Cindy (16) macht ein zweiwöchiges Praktikum in der Abteilung Corporate Communications im Bereich Employer Branding bei dSPACE in Paderborn. Sie erzählt von ihrem Einblick hier und ihrem Leben in Shanghai.
Wie bist du auf dSPACE aufmerksam geworden?
Ich bin durch meinen Vater auf dSPACE aufmerksam geworden. Er arbeitet in der Automobilbranche bei einem deutschen Unternehmen in China und hatte oft Kontakt mit dSPACE. Für mein zweiwöchiges Praktikum habe ich mich dann auf der Website informiert und mein Interesse war geweckt.
Wie lief dein Bewerbungsverfahren ab?
Ich habe mich auf ein zweiwöchiges Schulpraktikum beworben. Kurz darauf wurde ich zu einem Teams-Gespräch mit Eva von HR und meiner späteren Praktikumsbetreuerin Laura eingeladen. Das Gespräch hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen, so dass ich mich sehr auf die Zeit und auf die Einblicke im Bereich Corporate Communications gefreut habe. Die Abteilung ist für die Unternehmenskommunikation zuständig.
Was interessiert dich am meisten an Corporate Communications (CCO)?
Ich bin sehr kreativ und mag alles, was mit Design zu tun hat. Es ist egal, ob es Architektur, Mode- oder Grafikdesign ist. Ich bin fasziniert davon, wie Ideen auf kreative Weise umgesetzt werden. Ich malte schon als kleines Kind sehr gerne. Andererseits wollte ich erfahren, wie sich ein Unternehmen organisiert und vor allem wie es in der Außendarstellung seine Werte und Ziele vermittelt. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, ein Praktikum in diesem Bereich zu absolvieren.
Was hat dir bei dSPACE besonders gut gefallen?
In diesen zwei Wochen konnte ich neben der Unternehmenskommunikation noch in verschiedene andere Abteilungen (Vertrieb und Ausbildungsbereich) reinschnuppern und viele Kollegen kennenlernen. Das war für mich sehr spannend und interessant. Ich habe mich hier sehr wohl und willkommen gefühlt. Alle duzen sich hier, was ich besonders schön fand.
Was hast du in den zwei Wochen gelernt?
Ich habe mein eigenes kleines Projekt bekommen: Ich habe dieses Storytelling, von der Idee bis es hier im Internet steht, erarbeitet. Dazu gehört, die Idee zu entwickeln, sie zu schreiben und abzustimmen. Außerdem durfte ich das Fotoshooting begleiten und mein Foto hinterher grafisch aufbereiten.
Im Ausbildungsbereich konnte ich dann praktisch arbeiten und habe das Löten gelernt. Ich habe einen elektrischen Würfel und einen E-Mobil-Flitzer gebaut. Einen weiteren Tag durfte ich die Kolleginnen und Kollegen im Vertrieb begleiten. Sie haben mir die Abläufe und Prozesse gezeigt und erklärt, welche Vertriebsmöglichkeiten dSPACE nutzt.
Hat dir dein Praktikum bei deiner Berufswahl geholfen?
Vor meinem Praktikum war ich zum Teil orientierungslos und wusste nicht, in welchem Bereich ich später arbeiten möchte. Mir hat das Praktikum bei dSPACE sehr viel Spaß gemacht. Es ermöglichte mir einen vielfältigen Einblick in mehrere Bereiche. Jetzt weiß ich, dass ich in der Unternehmenskommunikation tätig sein möchte, weil es ein sehr abwechslungsreicher Bereich mit vielen Möglichkeiten ist.
Was machst du nach deinem Praktikum?
Ich verbringe die Sommerferien noch in Deutschland mit meinen Eltern und meiner Schwester. Anschließend gehen meine Eltern und ich wieder nach China zurück. Dort besuche ich dann die 11. Klasse in Shanghai. Für den nächsten Sommer überlege ich, ein weiteres Praktikum im Bereich Marketing zu absolvieren.
Wie kommt es dazu, dass du so gut Deutsch sprichst?
Wegen der Arbeit meines Vaters sind wir 2010 nach Shanghai gezogen und wir leben seitdem in der Millionenmetropole. Ich gehe dort auf die „Deutsche Schule Shanghai“ und führe somit ein deutsches Schulleben in China. Meine Freunde und ich sprechen untereinander hauptsächlich Deutsch. Wenn wir etwas in der Stadt unternehmen, spiele ich die Rolle einer Dolmetscherin und übersetze für sie.
Was unternimmst du gerne in deiner Freizeit?
In Shanghai gehe ich gerne mit meinen Freundinnen in die Stadt und wir entdecken neue Plätze für ästhetische Bilder, die ich hinterher fotografieren oder malen möchte. Denn in dieser Stadt gibt es viele Distrikte mit unterschiedlichen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Unter der Woche belege ich einen Malkurs, in dem ich neue Techniken lerne. Außerdem helfe ich bei Schulveranstaltungen sowie -wettkämpfen mit.
Inwiefern unterscheidet sich die Atmosphäre hier von der in Shanghai?
Die Arbeitsatmosphäre bei dSPACE ist sehr angenehm – man kann sich hier sehr wohlfühlen. Mir gefällt die Duz-Kultur und die damit verbundene Unternehmensphilosophie. In China bin ich es gewohnt, die Höflichkeitsform zu nutzen. Das schafft mehr Distanz. Generell ist die Stimmung ernster und man ist insgesamt vorsichtiger und zurückhaltender.
Ein weiterer Unterschied ist, dass in China die Technologie sehr fortgeschritten ist. Wenn ich in Shanghai unterwegs bin, nehme ich nur mein Handy mit, weil die Bezahlung digital erfolgt. Das ist praktisch, weil alle Transportmittel, Restaurants etc. in China diese Zahlungsart unterstützen.
„Mein Schülerpraktikum hat mir viele Einblicke in den Bereich der Informatik gegeben.“
Nika, Schülerpraktikant
Wie bist du auf dSPACE aufmerksam geworden?
Ich bin durch einige Bekannte und die Beteiligung beim Förderpreis der Wirtschaft auf das Unternehmen aufmerksam geworden.
Wie lief dein Bewerbungsverfahren ab?
Für mein erstes Praktikum habe ich mich durch eine ganz normale formelle Bewerbung auf die Praktikumsstelle beworben. Dann habe ich ein Bewerbungsgespräch mit Kristin Yigit und meinem Praktikumsverantwortlichen Frank Link geführt, was mir einen sehr guten und auch sehr positiven Eindruck der Unternehmensphilosophie gegeben hat.
Welche Unterlagen hast du vorbereitet?
Für die Bewerbung habe ich das aktuelle Zeugnis sowie einen Lebenslauf vorbereitet. Ich habe auch weitere Zertifikate, zum Beispiel von einem Computercamp oder anderen Aktivitäten im Bereich Informatik, beigelegt.
Warum hast du dich für dSPACE entschieden?
Ich habe mich für dSPACE entschieden, weil ich großes Interesse an Autos und der Automobilindustrie im Allgemeinen habe. Das führte in Kombination mit dem informatischen Schwerpunkt meiner Praktikumsauswahl dazu, dass ich mich besonders mit dem Unternehmen auseinandergesetzt habe. Dabei war ich besonders an der Innovation von dSPACE interessiert. Auch die Gespräche, die ich mit Bekannten geführt habe, die in dem Unternehmen tätig sind, haben mich von dSPACE überzeugt.
Was hat dir besonders gut (an deinem Praktikum) gefallen?
Bei meinen Praktika war der Kontakt mit den Kollegen und der Einblick in das Unternehmen sehr spannend. Interessant war das Kennenlernen der Abläufe und der Einblick in einzelne Projekte. Der Besuch der Messe ADAS in Stuttgart, die ich mit meinem Praktikumsleiter Holger besucht habe, war ein besonderes Highlight.
Was hast du gelernt?
Ich durfte erfahren, wie in einem Unternehmen wie dSPACE gearbeitet wird und habe an verschiedenen Programmieraufgaben gearbeitet. Außerdem habe ich gelernt, wie man sich mit einer Marktanalyse einen Überblick über die Produkte von dSPACE im Vergleich zu denen anderer Firmen verschaffen kann.
Hat dir das Praktikum in deiner Berufswahl geholfen?
Ja, das Praktikum hat mir sehr geholfen, ich habe eine ganz andere Perspektive auf die Aufgaben eines Fachinformatikers bekommen und viele Einblicke in den Bereich der Informatik erhalten. Ich konnte sehen, mit welchen Aufgaben man sich beschäftigt und ob diese mir Spaß machen, aber auch was anders ist, als ich es mir vorgestellt habe. Danach konnte ich ziemlich genau sagen, wie mein zukünftiger Weg aussehen kann.
Kannst du dir vorstellen, in Zukunft für dSPACE zu arbeiten?
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. In meinem Praktikum habe ich sehr gute Erfahrungen sammeln dürfen, außerdem sehr viele nette Leute kennenlernen können. Das Unternehmen bietet eine Atmosphäre, in der ich mich sehr wohlgefühlt habe und ich mir gut vorstellen könnte, zukünftig zu arbeiten.
Hast du bei dSPACE eine besondere Situation erlebt?
Ich durfte bei einem Projektmeeting teilnehmen, bei dem eine Vielzahl von Mitarbeitern aus den verschiedensten Bereichen zugeschaltet waren. Es wurde über den aktuellen Status und die weitere Vorgehensweise diskutiert. Den Umfang eines Projekts zu erfahren und das große Netzwerk dahinter zu erkennen, war schon eine besondere Situation.
Auch der Tag vor der Messe, an der ich teilnehmen konnte, war eine besondere Erfahrung. Ich konnte mich mit vielen Mitarbeitern unterhalten und dadurch die Kollegen auch abseits der Arbeit kennenlernen.
Duales Studium Wirtschaftsinformatik – „Die Entscheidung war bei mir ein etwas längerer Prozess.“
Lukas, Manager Corporate IT
Schon während meiner Schulzeit habe ich mich für Computer und alles Technische interessiert, leider war meine damalige Schule in dem Bereich nicht sehr gut aufgestellt und deshalb habe ich mich nach der zehnten Klasse entschieden, die Schule zu verlassen und eine technische Ausbildung zu starten. Ein Studium war mir damals zu abstrakt – bei einer Ausbildung hatte ich mehr vor Augen, was mich erwarten könnte, schließlich wollte ich in die Praxis.
Ich habe mich dann über mögliche Ausbildungsberufe informiert und bin dabei auf dSPACE als Arbeitgeber und den Ausbildungsgang des IT-Systemelektronikers (heute Fachinformatiker für Systemintegration) gestoßen.
Während meiner Ausbildung konnte ich einen tiefen Einblick in Themen der IT-Infrastruktur gewinnen und bin dann nach meiner Ausbildung als IT-Administrator bei dSPACE eingestiegen und habe Spaß an kommunikativen Aufgaben gefunden. Das duale Studium der Wirtschaftsinformatik an der FHDW mit dem Schwerpunkt in IT-Consulting bot mir eine Kombination aus meinen bisherigen Tätigkeiten und Kommunikation. Für die Zulassung an der FHDW musste ich dann noch ein Jahr lang am Berufskolleg den schulischen Teil der Fachhochschulreife nachholen.
Mittlerweile habe ich den Großteil meines Studiums hinter mir und bin mit meiner Entscheidung sehr glücklich. Der Praxisteil im Studium zeigt viele Parallelen zu meiner Ausbildung, so dass ich oft auf mein Wissen aus meinem Berufsalltag zurückgreifen kann. Bei dem Theorieteil gibt es aber schon sehr starke Unterschiede. Generell würde ich sagen, dass die Ausbildung deutlich praxisbezogener und das Studium deutlich theoretischer ist.
Ich merke schon, dass das Studium schwieriger ist und auch in den Praxisphasen mehr von mir erwartet wird als während meiner Ausbildung. Bei meinem dualen Studium bin ich immer drei Monate im Betrieb und dann drei Monate an der FHDW hier in Paderborn. Die Theoriephasen sind schon sehr intensiv, gerade in den letzten zwei Wochen werden alle Klausuren, das sind meistens fünf bis sechs, geschrieben. Die Klausurvorbereitung läuft dann parallel zu den Vorlesungen, da diese immer bis zur Klausurenphase geht. Das ist schon ziemlich stressig.
In den kleinen Studiengruppen werde ich sehr gut von den Dozenten betreut. Bei Fragen wird mir immer weitergeholfen oder ich kläre diese mit meinen Kommilitonen. Dieses Netzwerk hilft mir auch in stressigen Zeiten gut durch das Studium und durch die Prüfungsphasen. Das typische „Studentenleben“ kommt im dualen Studium leider etwas kurz. Meine Kommilitonen und ich nutzen häufig den ersten Monat im Theorieblock für unsere „Teambildungsmaßnahmen“, da dieser meistens etwas ruhiger ist. Die Praxisphasen laufen dann etwas entspannter ab, hier habe ich geregelte Abläufe und nach der Arbeit auch wirklich frei. In meinem Team bin ich super integriert und fühle mich auch unter „Nicht-Studenten“ ernst genommen.
dSPACE ist ein internationales Unternehmen, und das merkt man auch im Arbeitsalltag. Ich habe öfter Meetings mit Kollegen auf der ganzen Welt und somit die Möglichkeit, meine Englischkenntnisse gut auszubauen. dSPACE ermöglichte mir während meiner Theoriephase ein Auslandssemester in Lettland. Dort habe ich komplett auf Englisch studiert und konnte mich in vielerlei Hinsicht weiterbilden. Außerdem habe ich während einer Praxisphase einen Monat in einer neu gegründeten Niederlassung in Korea verbracht und mit den Kollegen vor Ort unsere IT-Prozesse und Tools integriert.
Wenn du technisches Interesse hast, kann ich eine Ausbildung oder ein Studium in der IT auf jeden Fall empfehlen. Grade im Studium habe ich auch Kommilitonen, die teilweise vor dem Studium gar keine Berührungspunkte mit Informatik hatten und jetzt bestens klarkommen. Hier liegt es an jedem selbst, auf welchen Aspekt des Studiums man sich fokussieren möchte. Der IT-Bereich ist außerdem sehr zukunftssicher.
Ich würde es immer wieder so machen.
Praktikum beim NRW-Technikum: „Nach dem Abitur war uns noch nicht klar, was wir beruflich machen wollen.“
Ricarda und Pauline, Praktikantinnen NRW-Technikum
Ihr macht ein Technikpraktikum, wie genau läuft das ab und was darf man sich darunter vorstellen?
Wir absolvieren bei dSPACE im Rahmen des NRW-Technikums ein sechsmonatiges Praktikum zur Berufsorientierung. Das NRW-Technikum ist eine Initiative der Universität Paderborn, bei der junge, MINT-interessierte Frauen ein Schnupperstudium und ein bezahltes Praktikum absolvieren, um so eine bewusste Entscheidung über ihren zukünftigen Werdegang treffen zu können.
Während unseres Praktikums laufen wir als Zweier-Team durch die Abteilungen. So haben wir einerseits immer eine Gleichgesinnte an unserer Seite und andererseits lernen wir von- und miteinander.
Hattet ihr die Möglichkeit, verschiedene Bereiche/Berufe kennenzulernen?
Ja, während der letzten sechs Monate durften wir in verschiedene Abteilungen und Arbeitsbereiche von dSPACE hineinschnuppern. So konnten wir erste Erfahrungen in der Software-Programmierung sammeln, einen eigenen Roboter zusammenbauen und programmieren und in der Hardware-Abteilung eigene Leiterkarten designen. Außerdem waren wir Teil eines bestehenden Arbeitsteams und arbeiteten an realen Projekten von Kunden. Diese vielfältigen Einblicke sind ideal, da wir so in einem einzigen Praktikum eine Vielzahl von verschiedenen Berufen kennenlernen.
Wer waren eure Ansprechpartner?
Unsere primären Ansprechpartner waren Ausbilder und Teamleiter, die uns mit ihrer Erfahrung viele Einblicke geben konnten. Wir wurden oft in die Arbeit innerhalb ihrer Arbeitsgruppe integriert, so dass wir eng mit Software-Entwicklern und Ingenieuren zusammengearbeitet haben. Auch durften wir Aufgaben mit den Azubis erledigen.
Da bei dSPACE grundsätzlich alle per Du sind, war die Arbeitsatmosphäre immer sehr entspannt – unabhängig davon, ob wir mit gleichaltrigen Azubis oder mit Gruppenleitern in Kontakt waren.
Erwerbt ihr mit dem Praktikum einen Schulabschluss?
Nein, da unser Praktikum ein freiwilliges Praktikum ist, erwerben wir am Ende keinen Schulabschluss. Allerdings wird uns eine detaillierte Praktikumsbescheinigung ausgestellt, die für zukünftige Bewerbungen sehr hilfreich sein wird.
Zusätzlich können wir in der Uni-Veranstaltung, die wir beim NRW-Technikum besuchen, die Klausur mitschreiben. Diese kann auch für ein reguläres Studium angerechnet werden.
Wie seid ihr darauf aufmerksam geworden? Und warum habt ihr euch dafür entschieden?
Wir haben vom NRW-Technikum über unsere Schulen und Veranstaltungen der Uni Paderborn erfahren. Uns hat dieses Konzept des NRW-Technikums sehr interessiert, weil uns nach dem Abi noch nicht ganz klar war, was wir beruflich machen wollen. Dabei wollten wir Einblicke in das Berufsleben gewinnen und den Studentenalltag in unserem MINT-Studiengang kennenlernen.
dSPACE ist im Rahmen des NRW-Technikums eine Kooperation mit der Universität Paderborn eingegangen. Über diese sind wir endgültig zum Unternehmen gekommen. Allerdings war uns dSPACE auch vorher schon ein Begriff, da wir über Bekannte, die hier arbeiten, oder Mitschüler, die hier ein Praktikum absolviert haben, von dSPACE gehört haben.
Hat euch das Praktikum in eurer Berufswahl geholfen?
Ja, auf jeden Fall. Während unserer Praktikumszeit haben wir uns immer wieder mit dem Thema Studien- und Berufswahl beschäftigt. Auch haben uns unsere Betreuer unterstützt, indem wir regelmäßig zusammen unsere Zeit bei dSPACE reflektiert haben und indem sie uns mögliche Perspektiven aufgezeigt haben. Da dSPACE so groß und vielfältig ist, konnten wir außerdem mit vielen Mitarbeitern aus ganz verschiedenen Abteilungen ins Gespräch kommen, die ganz verschiedene Studien- und Berufserfahrungen haben. Diese Gespräche und das Kennenlernen eines realen Arbeitsalltags haben uns enorm weitergeholfen.
Was waren eure Highlights?
Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Letztendlich waren es die Momente, in denen wir gemerkt haben, dass wir keine Praktikantinnen zum Kaffeekochen sind, sondern vielmehr als Kolleginnen betrachtet wurden. Uns wurden eigene Projekte anvertraut, die wir eigenverantwortlich fertigstellen konnten und die auch nach unserem Praktikum einen Mehrwert für das Unternehmen haben.
Was würdet ihr anderen MINT-begeisterten Abiturienten empfehlen?
Wenn ihr euch nach dem Abi noch nicht sicher seid, was ihr studieren wollt, fangt nicht „auf gut Glück“ ein Studium an. Lasst euch Zeit und probiert euch in verschiedenen Bereichen aus. Ihr habt alle Zeit der Welt, die ihr nutzen könnt, um herauszufinden, was euch Spaß macht. Der MINT-Bereich ist so vielfältig, da findet jeder eine Richtung, die einen interessiert.
Ihr könnt zum Beispiel wie wir am NRW-Technikum teilnehmen oder ein Praktikum in einem Unternehmen mit naturwissenschaftlicher oder technischer Ausrichtung machen. Am besten macht ihr das Praktikum in einem großen Unternehmen, da ihr so Einblicke in mehrere MINT-Bereiche erhaltet.
Und was macht ihr jetzt?
Pauline:
Das steht noch nicht ganz fest. Ich habe vor, einige weitere Praktika (auch außerhalb des MINT-Bereichs) zu machen, um noch mehr auszuprobieren und meine Pläne weiter zu konkretisieren. Außerdem möchte ich ein bisschen jobben, um für das Studium zu sparen. Ansonsten nehme ich mir Zeit, mit meiner Familie und meinen Freunden die Welt zu entdecken und Lebenserfahrungen zu sammeln.
Ricarda:
Ab August/September 2023 werde ich einen Freiwilligendienst im Ausland leisten und mich ehrenamtlich engagieren. Bis dahin werde ich die Zeit nutzen, weitere Praktika zu absolvieren, um die Arbeitswelt noch besser kennenzulernen und mich für ein zukünftiges Studium besser entscheiden zu können.
„ProMINT – eine tolle Möglichkeit, Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterzuentwickeln.“
Katja Jeremie, Lehrerin am Pelizaeus-Gymnasium Paderborn
Seit wann gibt es die Kooperation?
Die Kooperation mit dSPACE besteht bereits seit März 2008. Unter der Schirmherrschaft der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld wurde damals der offizielle Kooperationsvertrag unterzeichnet. Seitdem hat sich die Zusammenarbeit kontinuierlich weiterentwickelt und gefestigt.
Welche Veranstaltungen/Events finden im Rahmen der Kooperation statt?
Im Rahmen der Kooperation werden verschiedene Module gemeinsam organisiert:
- Die Arbeitsgemeinschaften Pelestorms (Lego Mindstorms Roboter) und die Rasperry Pi-AG (Programmierung kleiner Module für die Unterstufenschüler).
- Die MINT-Exkursionen aller neunten Klassen zu hiesigen MINT-Unternehmen.
- Schnuppertage der EF (Einführungsphase der Oberstufe am Gymnasium), die einen Praktikumstag im Unternehmen verbringen.
- Ein Wirtschaftsenglischkurs für die Q1 (Qualifikationsphase der Oberstufe am Gymnasium).
- Finanzierung und Betreuung von Stipendien in MINT-Studiengängen an der Universität Paderborn.
- Die Möglichkeit, sich Spezialisten aus Unternehmen z.B. in den Informatikunterricht einzuladen.
- Informationsveranstaltungen zur Berufsorientierung und Einstiegsmöglichkeiten bei dSPACE.
- Organisation von Praktika.
Was haben Schülerinnen und Schüler für einen Vorteil und was macht die Zusammenarbeit mit dSPACE besonders?
Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren auf vielen Ebenen von der Kooperation. Das Besondere an der Kooperation ist einerseits die Verzahnung von Schule und Berufswelt, das Kennenlernen von Ausbildungsmöglichkeiten nach der Schule und ein sehr konkreter Blick über den schulischen Tellerrand. Andererseits bietet sie auch die Möglichkeit, sich individuell mit seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen und weiterzuentwickeln. Hierbei sprechen wir gezielt die Mädchen an, um sie auch in diesem Bereich besonders zu ermutigen. Durch die oben genannten Arbeitsgemeinschaften kommen auch sie früh auf spielerische Weise mit dem MINT-Bereich in Kontakt.
Welche Bereiche sind bei dSPACE für Schülerinnen und Schüler besonders spannend?
Während die Arbeitsgemeinschaften für die jüngeren Schülerinnen und Schüler einen Anziehungspunkt bilden, sind für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe erste Praktika und Berufserkundungen interessant. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler wählen dann gezielt die für sie passenden Module der Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich aus.
Wie können sich Eltern informieren?
Interessierte Eltern können sich auf der Homepage des Pelizaeus-Gymnasiums in den Bereichen MINT und Kooperation informieren und sich jederzeit an die zuständige Lehrerin Katja Jeremie wenden.