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Cluster-Simulation für hochautomatisierte Testfahrten

Fahren Sie Millionen Kilometer an Ihrem PC

Die Vorteile: Testfahrten mit VEOS

  • Umfassende Tests in einer frühen Entwicklungsphase
  • Hochskalierbar dank virtueller Steuergeräte
  • Deterministisch und reproduzierbare Testausführung
  • Hoher Testdurchsatz durch schnellere Testausführung

Die Herausforderung: Millionen Testkilometer in kürzester Zeit
Zum Testen hochautomatisierter Fahrfunktionen oder selbstfahrender Fahrzeuge sind Millionen Kilometer an Testfahrten notwendig. Diese Testfahrten müssen eine große Vielzahl an Straßen, Wetterbedingungen und Verkehrsszenarien abdecken. Würde man ausschließlich Hardware-in-the-Loop (HIL)-Simulatoren für diese Tests verwenden, bräuchte man sehr viele HIL-Systeme und reale Steuergeräte-Prototypen, wodurch die Kosten unverhältnismäßig steigen würden.

Die Idee: Zahlreiche virtuelle Testfahrten am PC
Als PC-basierte Simulationsplattform bietet VEOS die ideale Lösung für eine große Anzahl an Simulationsanforderungen. Aufgrund der offenen Automatisierungsschnittstelle können Testszenarien mit VEOS vollständig automatisiert ausgeführt werden. Sie können so viele VEOS-Instanzen in einem Cluster aufbauen, wie für die parallele Ausführung virtueller Testfahrten notwendig sind. Das PC-Cluster wird von einer zentralen Einheit gesteuert, die die Ausführung der Simulationsaufgaben und Testfälle terminiert. Virtuelle Steuergeräte (V-ECUs) können leicht vervielfältigt und im VEOS-Cluster verteilt werden. So bilden VEOS und V-ECUs zusammen ein hochskalierbares Testsystem.

Zudem unterstützt VEOS den Standard XIL API für den Zugriff und die Aufzeichnung der Simulationsdaten. Die Daten können zum Beispiel auf einen zentralen Datenträger gespeichert und später analysiert werden. Mit der PC-basierten Simulation lassen sich Tests schneller als in Echtzeit ausführen. Je nach Anzahl der VEOS-Instanzen können Sie täglich Millionen an Testkilometern abfahren. Mit VEOS lässt sich jede fehlgeschlagene Testfahrt reproduzieren und debuggen.

Ein Beispiel: Kontinuierlicher Test von Entwicklungsiterationen
Aufgrund der Komplexität hochautomatisierter Fahrfunktionen muss die Software in mehreren Phasen der Entwicklung umfassend getestet werden. Jede zweite Woche wird die aktuelle Software-Version in ein oder mehrere V-ECUs integriert und im VEOS-Cluster simuliert. Die Ergebnisse werden in ein großes Datenanalysewerkzeug geladen, dort analysiert und mit den vorherigen Ergebnissen verglichen. So sind Verbesserungen und Rückschläge leicht zu identifizieren und bei Bedarf zu korrigieren. Diese zahlreichen Testkilometer in einer frühen Entwicklungsphase führen zu einer sehr hohen Software-Qualität, noch bevor HIL-Tests oder reale Testfahrten beginnen.

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