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Anwendungsfall: Entwickeln und Absichern von Funktionen für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren

Motiviert von der Vision des unfallfreien und autonomen Fahrens, hat die Automobilindustrie das große Innovationspotential erkannt, das Funktionen für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und automatisiertes Fahren eröffnen. Allerdings muss der Entwicklungsaufwand bei zunehmend komplexer werdenden Systemen beherrschbar bleiben. Und das geht: Mit einer durchdachten Werkzeugkette, in der perfekt aufeinander abgestimmte Werkzeuge in allen Entwicklungsschritten reibungslos zusammenarbeiten. Mit den dSPACE Werkzeugen bringen Sie Ihre Funktionen für autonomes Fahren sicher auf die Straße.

Entwickeln von Perzeptions-, Fusions- und Applikationsalgorithmen

Entwicklung von Perzeptions-, Fusions- und Applikationsalgorithmen mit Hilfe der dSPACE MicroAutoBox II und der Erweiterung Embedded SPU1)

Üblicherweise befindet sich eine Funktion für automatisiertes Fahren in unterschiedliche Phasen: In der Perzeptionsphase werden Daten verschiedener Umgebungssensoren verarbeitet und auf einer leistungsstarken Plattform zusammengeführt. Zudem muss das Fahrzeug auf einer hochgenauen digitalen Karte basierend auf seiner GNSS-Position geortet werden. Die Daten werden zum Generieren eines dreidimensionalen Umgebungsmodells genutzt und stellen Informationen zu dynamischen und statischen Objekten sowie zu Freiflächen rund um das Fahrzeug bereit (Objektliste). RTMaps, ein Prototyping-Werkzeug für Multisensoranwendungen, sowie die Plattformen MicroAutoBox Embedded PC und Embedded SPU werden üblicherweise für die Entwicklung der entsprechenden C++, OpenCV- oder Cuda-Algorithmen in schnellen Interationszyklen eingesetzt. Die Informationen in der Objektliste bilden die Basis für die Planung unterschiedlicher Pfade oder Trajektorien und entscheiden letztlich über ein bestimmtes Manöver, einschließlich der Längs- und Lateralsteuerung. Zum Prototyping der entsprechenden Anwendungsalgorithmen kommt üblicherweise eine dSPACE MicroAutoBox II zum Einsatz. Die MicroAutoBox II verarbeitet in Echtzeit, gewährleistet die funktionale Sicherheit, integriert Simulink®- und AUTOSAR-Code und dient dem Fahrzeugnetzwerk als Schnittstelle, so dass sie zum Beispiel mit den Brems- und Lenksteuergeräten interagieren kann.

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