Umfassende native AUTOSAR-Unterstützung

Entwerfen von Classic-AUTOSAR-Software-Komponenten (SWCs)

Das optionale TargetLink AUTOSAR Module stellt die TargetLink-Optionen für die Modellierung, die Simulation und die Code-Generierung für den Entwurf von Classic-AUTOSAR-Software-Komponenten (SWCs) zur Verfügung. Mit der TargetLink AUTOSAR Block Library können Entwickler Classi-AUTOSAR-Strukturelemente wie Runnables, Ports und Kommunikationsschnittstellen auf Modellebene schnell und einfach spezifizieren.

Modellieren von Classic-AUTOSAR-SWCs

Um ein Classic AUTOSAR Runnable zu definieren, wird der Function-Block, der als Classic AUTOSAR Runnable spezifiziert wird, auf ein modelliertes Subsystem angewandt, genau wie bei den normalen TargetLink-Funktionsblöcken. Um zu definieren, wie Daten zwischen den Runnables einer oder mehrerer SWCs ausgetauscht werden, kommen wie in Nicht-AUTOSAR-Anwendungen die TargetLink Ein- und Ausgänge zum Einsatz. TargetLink unterstützt den Großteil der Classic-AUTOSAR-Kommunikationsmechanismen.

Referenz auf Classic-AUTOSAR-Objekte, spezifiziert im Data Dictionary aus speziellen Blockdialogen.

Blockspezifikationen werden gleichermaßen auf Blockebene sowie mit Hilfe des TargetLink Data Dictionary durchgeführt. Dasselbe Modell kann verwendet werden, um sowohl Classic-AUTOSAR-kompatiblen Code als auch TargetLink-Code zu generieren.

Generieren von Classic-AUTOSAR-kompatiblen Code

TargetLink generiert Seriencode für Classic-AUTOSAR-Software-Komponenten und bietet alle Code-Generierungsoptionen für die Optimierung. Modellierte Runnables werden als C-Funktionen implementiert und Classic-AUTOSAR-Kommunikationsmechanismen, die in TargetLink Inports/Outports spezifiziert sind, werden als Runtime-Environment (RTE)-Makros gemäß Classic-AUTOSAR-Standard implementiert.

Simulieren und Testen von Classic-AUTOSAR-SWCs

Mit TargetLink können SWCs in allen drei Simulationsmodi simuliert werden:

  • Model-in-the-Loop (MIL)
  • Software-in-the-Loop (SIL)
  • Processor-in-the-Loop (PIL)

Mehrere SWCs können in einem Simulationsdurchlauf simuliert werden. Die Kommunikation zwischen SWCs wird in gleichem Umfang unterstützt, wie auch die Simulink-Entwurfsumgebung dazu in der Lage ist.

Hilfreiche Funktionalitäten (Beispiele)

Feature Description Benefit
  • Importing and exporting SWC descriptions
  • Creating component descriptions and exporting them in Classic AUTOSAR XML format
  • Importing and merging existing component descriptions from the TargetLink Data Dictionary
  • Seamless Classic AUTOSAR development process with a tool like SystemDesk
  • Classic AUTOSAR frame model generation
  • Generating a frame model containing the relevant Classic AUTOSAR ports and runnables
  • The developer can insert the control algorithm into the model frame to obtain a complete Classic AUTOSAR software component
  • Easy migration of existing models to Classic AUTOSAR
  • Easy modeling from scratch
  • Migrating standard TargetLink models to Classic AUTOSAR
  • TargetLink AUTOSAR Migration Tool for automatically converting individual subsystems to Classic AUTOSAR runnables
  • Supporting the flexible specification of Classic AUTOSAR properties
  • Highest flexibility when re-using existing software parts

TargetLink in einer Classic-AUTOSAR-Werkzeugkette

Bei der Classic-AUTOSAR-Software-Entwicklung wird TargetLink üblicherweise mit einem AUTOSAR-Architekturwerkzeug wie SystemDesk kombiniert. Eine Software-Architektur mit mehreren Komponenten ist im Architekturwerkzeug spezifiziert, während TargetLink die einzelnen SWCs „füllt“ und implementiert. Beide Werkzeuge tauschen Daten auf Basis von Classic-AUTOSAR-XML-Dateien aus. Für Classic AUTOSAR Roundtrips kann sowohl ein Top-down-Ansatz (angefangen bei der Software-Architektur) als auch ein Bottom-up-Ansatz (angefangen bei einem TargetLink-Funktionsmodell) verwendet werden. Dieser AUTOSAR Round-Trip lässt sich mit dem neuen, zusätzlichen Produkt dSPACE AUTOSAR Compare vereinfachen und automatisieren. Anwender können damit ihre AUTOSAR-Artefakte vergleichen und manuell oder automatisch zusammenführen.

Seriencode für Adaptive AUTOSAR

With the optional TargetLink Adaptive AUTOSAR Module, TargetLink offers model-based code generation for functional parts of Adaptive AUTOSAR applications. TargetLink 5.1 supports selected features of the Adaptive AUTOSAR Release 19-11 standard. The following additional features are supported with TargetLink 5.1 compared to TargetLink 5.0:

  • Import of Adaptive AUTOSAR ARXMLs with elements defined by ara::per
  • Modeling of select parts of a service-based communication as described by ara::com:
    • Sending and receiving events as defined in Adaptive AUTOSAR release 18-10.
    • SIL simulation of Adaptive AUTOSAR components.
  • Modeling of select parts of access to persistent memory as described by ara::per:
    • Read and write access to key-value pairs with an AdaptivePlatformType from key-value storages via Data Store blocks.

A demo model that showcases the different modeling styles for Adaptive AUTOSAR communication is provided. Additionally, a new guide (Adaptive AUTOSAR modeling guide) for the user documentation is available.

Weiterführende Informationen Produktinformationen

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