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RTI Electric Motor Control Blockset

Konfigurieren der MicroLabBox-I/O-Funktionen für die Elektromotorsteuerung mit dem RTI Electric Motor Control Blockset, einer Erweiterung von Real-Time Interface (RTI), sind der Zugriff auf die I/O-Funktionen der MicroLabBox zur Steuerung von Elektromotoren sowie deren komfortable Konfiguration möglich.

Anwendungsbereiche

Die Steuerung von Elektromotoren spielt eine wichtige Rolle in zahlreichen Anwendungsbereichen, darunter Automobiltechnik, Robotik und Medizintechnik. Sie hilft, neue, strenge Schadstoffregularien einzuhalten sowie präzisere Maschinen im industriellen Umfeld aufzubauen. Oftmals ist der Regelalgorithmus eines Elektromotors der entscheidende Faktor bei der Erfüllung von Kundenanforderungen. Allerdings ist der Aufwand für die Entwicklung, die Absicherung und die Implementierung der erforderlichen Regelalgorithmen in herkömmlichen, meist unflexiblen Werkzeugketten oftmals sehr hoch. Die MicroLabBox ist zusammen mit dem RTI Electric Motor Control Blockset das ideale System, um diesen Aufwand zu reduzieren. Das Entwickeln und Testen neuer Regelalgorithmen findet in einer modellbasierten Software-Umgebung mit minimalem Zeitaufwand statt. Das RTI Electric Motor Control Blockset ist eine benutzerfreundliche Software-Schnittstelle und verbindet die Echtzeit-Hardware-Plattform MicroLabBox mit der modellbasierten Entwicklungssoftware MATLAB®/Simulink®/Stateflow® von MathWorks.

Vorteile

Das RTI Electric Motor Control Blockset ermöglicht den Zugriff auf die I/O-Funktionen der MicroLabBox zur Steuerung von Elektromotoren sowie deren komfortable Konfiguration. Es ist kein zusätzlicher Modellierungsaufwand erforderlich, um die für Elektromotoranwendungen üblichen Sensorschnittstellen wie Hall, Inkrementalgeber, Resolver, EnDat oder SSI zu verwenden. Zudem sind einsatzfertige Simulink-Blöcke zum Generieren unterschiedlicher synchroner PWM-Signale verfügbar. Die Ist-Werte von Drehzahl, Position und Winkel des Elektromotors werden automatisch berechnet. Werden Sensorschnittstellen mit geringer Auflösung wie Hall-Sensoren eingesetzt, sorgt die automatische Interpolation für eine höhere Sensorauflösung und verbessert so die Qualität der Positionsmessung. Um die Ist-Motorposition schon beim ersten Start zu erfassen, steht die Hall-Sensor-Schnittstelle direkt zur Verfügung. Nach einer Umdrehung des Elektromotors ist es möglich, auf einen Sensor mit höherer Auflösung wie die Encoder-Schnittstelle zu wechseln. Durch dieses Vorgehen ist für den Regler immer eine zulässige Position des Motors und die optimale Auflösung zugänglich. Simulink-basierte Reglermodelle können leicht mit den erforderlichen I/O-Schnittstellen verbunden und per Knopfdruck auf die MicroLabBox heruntergeladen werden. Der Regler kann in einer realen Umgebung mit unterschiedlichen Sensoren und Aktoren getestet werden und neue Strategien für die Motorsteuerung lassen sich deutlich schneller entwickeln als mit herkömmlichen Werkzeugketten.

Functionality Description

General

  • Accessing and configuring dedicated I/O functions for:
    • Resolver interfaces
    • Encoder sensor inputs
    • Hall sensor inputs
    • EnDat interfaces
    • SSI interfaces
    • Synchronous multi-channel PWMs
    • Block commutational PWMs
    • For electric motors with up to 6 phases and 16 pole pairs
  • Controlling 2 or more electric motors at the same time
  • Combining 2 sensors to extrapolate the position of the motor’s rotor
  • Generating events for algorithm execution triggered by specified motor positions