Optionen für Simulink®-programmierbares FPGA1 ) mit MicroLabBox

Die in die MicroLabBox integrierte FPGA-Technologie adressiert nicht nur Anwendungsszenarien mit Standard-I/O-Anforderungen, sondern auch die sehr hohen Anforderungen an schnelle Durchlaufzeiten unter 20 µs. Für FPGA-Anwendungen stehen alle Standard-I/O-Schnittstellen zur Verfügung und können sogar zusammen mit Standard-I/O-Bibliotheksfunktionen verwendet werden. Zusätzlich zu den dSPACE FPGA-Werkzeugen sind mehrere FPGA-IP-Bibliotheken verfügbar, die übergeordnete Funktionen bereitstellen, zum Beispiel Drehimpulsgeberverarbeitung oder PWM-Generierung.

Das I/O-Board der MicroLabBox, das DS1302, kann für drei Arten von Aufgaben verwendet werden:

  • Zugriff über RTI-Funktionsbibliothek für prozessorgestützte Modellierung
  • Freie FPGA-Programmierung mit der FPGA-Werkzeugkette
  • Kombinierter Einsatz von RTI-Funktionen und FPGA-Anwendercode durch einen flexiblen I/O-Modus. Sie können kundenspezifische FPGA-Funktionen zu den Standard-RTI-Bibliotheksfunktionen hinzufügen, zum Beispiel für das Handling von proprietären I/O-Schnittstellen.

FPGA-Programmieroptionen

Es gibt zwei Möglichkeiten, FPGA-Entwürfe in dSPACE Produkten zu programmieren:

  • Basierend auf Modellen mit dem RTI FPGA Programming Blockset und der Xilinx® Entwicklungsumgebung. Diese Methode bietet zusätzliche, hochentwickelte Funktionen, wie die Verarbeitung des Encoder-Signals (Impulsgebersignal) und die PWM-Erzeugung als offene IP-Cores in den verschiedenen XSG-Bibliotheken.
  • Verwendung der Schnittstelle zur manuellen Kodierung im RTI FPGA Programming Blockset und der Xilinx® Entwicklungsumgebung zur Programmierung eines Anwenderentwurfs in VDHL. XSG-Bibliotheken können in diesem Fall nicht verwendet werden.

Für welche Methode Sie sich auch entscheiden, dSPACE Engineering Services unterstützt Sie gerne bei der Erstellung Ihrer eigenen Lösungen.

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