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dSPACE Release 2013-A

13. Mai 2013: Das dSPACE Release 2013-A erweitert verschiedene dSPACE Werkzeuge um zahlreiche Funktionalitäten – hier eine Übersicht über die wichtigsten Neuerungen:
 
Automotive Simulation Models 5.0 und ModelDesk 3.0    
Die Automotive Simulation Models (ASM) 5.0 wurden für die Entwicklung und den Test von Fahrerassistenzsystemen (FAS) und insbesondere Kreuzungsassistenten weiter ausgebaut. Sie bieten nun umfangreiche Unterstützung für die Simulation von komplexen Szenarien für den Kreuzungsverkehr. Dazu wurde die grafische Benutzeroberfläche ModelDesk zur Definition von Straßennetzwerken und Manövern für den Kreuzungsverkehr erweitert. Es stehen Verkehrsregeln zur Verfügung, die das Verhalten von Fahrzeugen an Kreuzungen festlegen.
Für die Fahrdynamiksimulation existieren nun parallele und diagonale Zweikreis-Hydraulik-Bremssysteme. Die Elektrosimulation profitiert von nichtlinearen Induktivitäten bei PSM-Motoren sowie der Unterstützung paralleler Batterieschaltungen. Die InCylinder-Motormodelle verfügen jetzt über variable Arbeitspunkte.    
 
ConfigurationDesk 4.4    
Version 4.4 von ConfigurationDesk® ermöglicht den Import virtueller Steuergeräte. Die V‑ECUs umfassen den kompletten Funktionsumfang eines Steuergerätes und können mit Umgebungsmodellen verbunden und auf SCALEXIO®-HIL-Systemen getestet werden, ohne dass die ECU-Hardware vorliegen muss. Die V-ECUs können außerdem mit realen Steuergeräten über CAN kommunizieren und somit gemeinsam getestet werden. Generiert werden V-ECUs entweder aus dSPACE SystemDesk® oder dSPACE TargetLink®.
Des Weiteren steht eine neue Ansicht zur Konfiguration der Inter-Modell-Kommunikation zur Verfügung. Die Ein- und Ausgänge der Modelle bzw. V-ECUs werden darin übersichtlich dargestellt, um den Datenaustausch zwischen ihnen einfach konfigurieren zu können.
ConfigurationDesk 4.4 unterstützt zudem die neue SCALEXIO-Funktion „Mehrfachfehler“. Hierbei kann an I/O-Funktionen zusätzlich das Aktivieren eines Fehlers per mechanischem Relais erlaubt werden, um z.B. das Abfallen eines Steckers zu simulieren.    
 
ControlDesk 5.0    
Die ControlDesk®-Version 5.0 bietet eine komplett neu gestaltete Benutzeroberfläche im aktuellen, intuitiven „Ribbon“-Bedienkonzept (inkl. „Backstage Views“), das z.B. aus Microsoft®-Office®-Produkten, dSPACE SYNECT® und MATLAB® (ab R2012b) bekannt ist. Dabei hat dSPACE die Anordnung der ControlDesk-Bedienelemente und -Funktionalitäten weiter benutzerfreundlich optimiert, um effizienteres Arbeiten zu ermöglichen.
ControlDesk 5.0 kann für die Projektdatenverwaltung (z.B. Projekte, Experimente, Layouts) an einen SYNECT-Server angebunden werden. Build-Ergebnisse aus ConfigurationDesk lassen sich über den SYNECT-Server automatisch an ControlDesk weiterreichen.
Neu in ControlDesk sind außerdem die Unterstützung von ASAM MDF 4.1 für die Erzeugung und den standardisierten Austausch von Messdateien, die Möglichkeit der Audio-Aufzeichnung synchron zur Videoaufzeichnung über die Kameraschnittstelle, die Erzeugung von kalkulierten Variablen per Automatisierung sowie viele weitere Tool-Optimierungen.
ControlDesk Next Generation (ControlDesk 5.0 und 4.x) ersetzt das frühere Produkt ControlDesk 3.x., das mit dSPACE Release 2013-A letztmalig ausgeliefert wird.
 
ECU Interface Manager 1.3     
Die neue Version 1.3 des ECU Interface Managers bietet eine neue Ansicht, die einen komfortablen Überblick über alle verfügbaren Funktionsaufrufe zeigt. Verschiedene Filter- und Auswahlmöglichkeiten vereinfachen dabei den Arbeitsablauf zur Integration von Bypass Services. Außerdem unterstützt der ECU Interface Manager weitere Prozessorfamilien. Neu hinzugekommen sind Freescale-Mikrocontroller vom Typ MPC55xx und MPC56xx, inkl. „variable length encoding” (VLE code compression), ST Microelectronics SPC56 Mikrocontroller sowie Infineon-Mikrocontroller vom Typ AURIX und AUDO MAX. Außerdem kann der ECU Interface Manager nun auch den Steuergeräte-Hex-Code gezielt nach bereits vorhandenen dSPACE Bypass Services durchsuchen, um diese wiederzuverwenden. Dies erspart Zeit und Aufwand für eine doppelte Integration der Services und ermöglicht an verschiedenen Stellen eine Vereinfachung der Arbeitsabläufe. So lässt sich beispielsweise auf diese Weise für Bypassing-Aufgaben eine Vorab-Konfiguration einrichten, die dann von Funktionsentwicklern durch eigene, projektspezifische Service-Aufrufe ergänzt wird.     
  
RTI Watchdog Blockset 1.0 (für MicroAutoBox II)     
Das Real-Time Interface (RTI) Watchdog Blockset ermöglicht die einfache, blockdiagrammbasierte Programmierung sowie Integration der neuen MicroAutoBox-II-Laufzeitüberwachung (Watchdog) in bestehende Simulink-Reglermodelle.
Der mehrstufige MicroAutoBox-II-Watchdog-Mechanismus mit konfigurierbarem Timeout-Verhalten ermöglicht höhere Sicherheit beim Einsatz von Prototypfahrzeugen in Straßen- und Flottentests, da das System auf kritische Zustände sofort angemessen und benutzerdefiniert reagieren kann. Solche Timeout-Verhalten können zum Beispiel das Sichern von Daten, das Setzen definierter Output-Werte oder ein kompletter Systemneustart sein. Das neue Watchdog-Blockset unterstützt alle Varianten der MicroAutoBox II.

Liste aller neuen Funktionen