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Hardware-in-the-Loop-Simulator für den Schreibtisch – SCALEXIO LabBox

Kompaktes System für frühe Funktionstests

  • I/O und Leistung komfortabel skalierbar
  • Einfache Konfiguration per Software

Paderborn, 20. September 2016: Mit der neuen SCALEXIO LabBox bietet dSPACE jetzt ein kompaktes und hochleistungsfähiges System für Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests. Die LabBox passt auf jeden Schreibtisch und kann somit auch für frühzeitige Funktionstests direkt am Entwicklerarbeitsplatz eingesetzt werden.

I/O und Leistung komfortabel skalierbar

Das Gesamtsystem aus LabBox und SCALEXIO Processing Unit als Recheneinheit lässt sich flexibel an verschiedene Projektanforderungen anpassen. Die LabBox bietet Steckplätze für bis zu 18 I/O-Karten, die sich komfortabel über die Gerätefront austauschen lassen. Wird ein größerer I/O-Umfang oder mehr Rechenleistung benötigt, kann der Anwender das System ganz leicht eigenhändig um zusätzliche LabBoxen oder Processing Units erweitern. Die Kopplung erfolgt über die dSPACE-eigene IOCNET-Netzwerktechnologie, die speziell für die Anforderungen von Echtzeitanwendungen entwickelt und optimiert wurde.

Einfache Konfiguration per Software

Die I/O-Karten der SCALEXIO LabBox decken alle Funktionen ab, von simpler Digital- oder Analog-I/O bis hin zu komplexen I/O-Funktionen für die Motorsimulation und automotive Bussysteme. Komfortabel konfigurierbar sind die Karten mit der Software dSPACE ConfigurationDesk. So lassen sich Systemänderungen, zum Beispiel durch wechselnde Projektanforderungen schnell realisieren und Iterationszeiten verkürzen. Die einmal mit ConfigurationDesk erstellten Konfigurationen können in einer späteren Testphase mit größeren SCALEXIO HIL-Simulatoren wiederverwendet werden.

Über SCALEXIO:

SCALEXIO ist ein modulares Echtzeitsystem, das für Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests zum Einsatz kommt. Bei der HIL-Simulation ermöglicht SCALEXIO eine hochgenaue Simulation rechenintensiver Modelle in Echtzeit und unterstützt neben einer Vielzahl von I/O-Funktionen aktuelle Bus- und Netzwerksysteme wie CAN, CAN FD, LIN, FlexRay und Ethernet. Die I/O-Kanäle werden mit der zentralen Konfigurationssoftware ConfigurationDesk konfiguriert und verwaltet. Die Verwendung der dSPACE IOCNET-Netzwerktechnologie ermöglicht eine leichte Systemerweiterung sowie einen dezentralen Systemaufbau. SCALEXIO kann zudem mit bestehenden dSPACE HIL-Simulatoren gekoppelt werden.

Über IOCNET:

IOCNET ist eine dSPACE-eigene Netzwerktechnologie, die speziell für höchste Echtzeitanforderungen bezüglich Latenzen und Bandbreite optimiert ist. IOCNET vereinfacht die Skalierung eines SCALEXIO-Systems, indem es dezentrale Aufbauten ermöglicht. Diese können mehr als 100 Geräteknoten umfassen, wobei einzelne I/O- oder Recheneinheiten bis zu 100 Meter voneinander entfernt sein können. Damit ist SCALEXIO sehr gut für räumlich verteilte Testsysteme geeignet, die zudem nachträglich erweitert werden können.

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