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dSPACE TargetLink 4.4 mit neuen Funktionalitäten: Seriencode-Generator unterstützt MATLAB® Code in Simulink® Modellen

  • Code Generierung von MATLAB®-Code in Simulink-Blocks
  • Seriencode schneller in Realität testen und validieren
  • Neue Features verbessern verteilte Entwicklung

Paderborn, 12. März 2019: dSPACE stellt ab sofort seinen etablierten Seriencode-Generator TargetLink in der Version 4.4 bereit. Als wesentliche Neuerung unterstützt TargetLink 4.4 die Reglermodellierung mit MATLAB®-Code. Darüber hinaus wurde die Software funktional erweitert und bietet neben Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit eine Reihe von Optimierungen, die noch effizientere und schnellere Prozesse beim Testen von Seriencode ermöglichen.

Unterstützung von MATLAB-Code in Simulink-Modellen

Mit einem neuen, optionalen und von Mathworks lizensierten Modul, unterstützt TargetLink 4.4 nun die Anforderung von Entwicklern, in einem Simulink-Modell Algorithmen und Verhalten direkt mit MATLAB-Code zu beschreiben. Mit dem TargetLink Module for MATLAB® Code kann genau dieser Modellierungsprozess abgebildet werden. Damit ist es für Seriencode-Entwickler erstmals möglich, den hocheffizienten C-Seriencode von TargetLink direkt aus Regelfunktionen zu generieren, die mit MATLAB-Code in Simulink-Modellen beschrieben werden. Somit können Entwickler neben der Verwendung vordefinierter Blöcke und Zustandsautomaten eine weitere Ressource für die Modellierung in TargetLink nutzen.

Seriencode schneller in Realität testen und validieren

Ebenfalls neu ist, dass mit TargetLink generierter Seriencode einfach auf einem von der Implementierungssoftware ConfigurationDesk unterstützten dSPACE Echtzeitsystem validiert und getestet werden kann. So können Anwender unmittelbar feststellen, wie der entwickelte Code in einer realen Umgebung funktioniert.

Neue Features verbessern verteilte Entwicklung

TargetLink 4.4 erfüllt den AUTOSAR-Standard 4.3.1 und bietet optimierte Möglichkeiten beim Entwurf von AUTOSAR-Software-Komponenten. So kann beim ARXML-Export mit Hilfe des AUTOSAR-Splitable-Elements die Rollenaufteilung zwischen Software-Architekten und -Entwicklern besser getrennt werden. Darüber hinaus wurde die Darstellung von Modellbibliotheken in der Benutzeroberfläche verbessert, was ebenfalls eine vereinfachte Zusammenarbeit in der verteilten Entwicklung ermöglicht. Für die Processor-in-the-Loop-Simulation bietet TargetLink 4.4 nun Unterstützung für Lauterbach Instruction Set Simulatoren (ISS), so dass kompilierter Seriencode ohne Hardware direkt auf einem ISS als Ziel ausgeführt und so validiert werden kann.

Über TargetLink:

Seit seiner Markteinführung vor exakt 20 Jahren wird TargetLink, der Seriencode-Generator von dSPACE, in zahlreichen Serienprojekten weltweit erfolgreich eingesetzt. TargetLink erzeugt hocheffizienten C-Code direkt aus Simulink/Stateflow-Modellen. Er unterstützt effizientes, modulares Entwickeln und ist ISO-26262-, ISO 25119- und IEC-61508-zertifiziert. TargetLink zeichnet sich insbesondere durch seine exzellente Code-Qualität, starke Software-Design- und Test-Features, hohe Zuverlässigkeit, Prozessintegrierbarkeit sowie die Unterstützung von Standards wie AUTOSAR, ASAM MCD-2 MC (ASAP2), FMI (Functional Mock-up Interface) und MISRA (Motor Industry Software Reliability Association) aus. Die Möglichkeit für TargetLink von dSPACE, C-Code für bestimmten MATLAB®-Code in Simulink®-Modellen zu generieren, wird von The MathWorks, Inc. separat lizenziert.

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