For a better experience on dSPACE.com, enable JavaScript in your browser. Thank you!

dSPACE ermöglicht direkten Steuergerätezugriff über CAN FD

Vielfach höhere Bandbreite als CAN nutzen

  • Performantes Steuergeräte-Bypassing über XCP on CAN FD
  • Höherer Datendurchsatz beim Host-Zugriff auf Steuergeräte-Netzwerke

Paderborn, 24. Mai 2016: dSPACE hat seine umfangreiche Rapid Control Prototyping (RCP)-Werkzeugkette um noch mehr Möglichkeiten zur Nutzung des Datenbusstandards CAN FD erweitert. Durch die Unterstützung des XCP-Standards für CAN FD ermöglicht dSPACE ein performantes Steuergeräte-Bypassing sowie den Netzwerkzugriff mit deutlich höherer Bandbreite im Vergleich zum klassischen CAN-Bus.

Performantes Steuergeräte-Bypassing direkt über CAN FD

Auch für das Steuergeräte-Bypassing über XCP unterstützt dSPACE nun den CAN-FD-Bus-Standard. Im Vergleich zum traditionellen Bypassing über CAN lassen sich damit schneller größere Datenmengen synchron zwischen Steuergerät und Rapid-Control-Prototyping (RCP)-System, zum Beispiel einer dSPACE MicroAutoBox II, austauschen. Durch die Nutzung der am Steuergerät und am dSPACE RCP-System bereits vorhandenen CAN-FD-Schnittstellen ist keine zusätzliche Hardware erforderlich. Wie gewohnt können alle Einstellungen zur Implementierung des Bypassing-Modells auf dem Prototyping-System über das etablierte RTI Bypass Blockset vorgenommen werden. Durch die ergänzende Unterstützung des CAN-FD-Standards für das Bypassing haben dSPACE Kunden nun eine weitere attraktive Möglichkeit bei der Auswahl der optimalen Bypassing-Schnittstelle für ihr spezielles Projekt.

DCI-CAN2 ermöglicht Buszugriff vom Host-PC

Mit dem neuen DCI-CAN2-Kommunikationsinterface ist der Zugriff auf CAN/CAN-FD-Steuergeräte-Netzwerke auch ganz bequem über einen PC möglich. Über die USB (Universal Serial Bus)-Schnittstelle des Host-PCs übernimmt das kompakte und robuste DCI-CAN2 die gesamte Kommunikation mit dem Busnetzwerk. Mithilfe des Bus Navigators in ControlDesk lassen sich so optimal CAN/CAN-FD-Daten überwachen und für die Analyse und Diagnose auf dem Host-PC visualisieren. Da das DCI-CAN2 direkt über den USB-Anschluss mit Strom versorgt wird, sind für den Betrieb der Schnittstelle keine weiteren Anschlusskomponenten notwendig.

Über externes Bypassing:
Die externe Bypass-Methode ist ein effizienter Lösungsansatz zur Entwicklung neuer Software-Funktionen und zur Optimierung bestehender Regelstrategien. Hierzu führt das originale Steuergerät die bereits  bestehenden Regelstrategien aus, während neu entwickelte Funktionen synchron auf der dSPACE Prototyping-Hardware ausgeführt werden. Der externe Bypass-Ansatz bietet größtmögliche Flexibilität während der Entwurfsphase, da es kaum Ressourceneinschränkungen durch RAM, ROM, Prozessorleistung oder I/O-Kanäle gibt. Sogar bei komplexen Bypass-Funktionen ist Echtzeitverhalten garantiert. Zusätzlich erforderliche Sensoren und Aktoren können direkt an das Prototyping-System angeschlossen werden. Zur Anbindung des Prototyping-Systems an das Steuergerät unterstützt dSPACE eine Vielzahl von Schnittstellen, zum Beispiel CCP, XCP (on CAN, CAN FD, FlexRay, Ethernet) sowie den Zugriff über das On-Chip Debug Interface des Mikrocontrollers.

Über CAN FD:
Im Vergleich zum klassischen CAN-Protokoll bietet CAN FD (FD = Flexible Data Rate) einen deutlich höheren Datendurchsatz und eine größere Nutzdatenlänge. Mit CAN FD erlaubt die multiplizierte Datendurchsatzrate Übertragungsgeschwindigkeiten von mehreren Mbit/s und eine Nutzdatenlänge von bis zu 64 Bytes (gegenüber 8 Bytes beim herkömmlichen CAN-Protokoll).

Weiterführende Informationen Kontakt zu dSPACE