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Seriencode für Batteriemanagementsysteme

Automatische Code-Generierung für sicherheitskritische Anwendungen mit TargetLink

Anwendungsbereiche


  • Hochwertige Seriencode-Generierung für Batteriemanagementsysteme
  • Entwickeln sicherheitskritischer Software gemäß ISO 26262
  • Frühzeitige Simulation und Verifikation im MIL-, SIL- und PIL-Modus

Leistungsmerkmale


  • Schnelle Übertragung von Reglermodellen in Seriencode
  • Vereinfachter Testprozess
  • Zertifiziert für ISO 26262, IEC 61508 und daraus abgeleitete Standards
  • TargetLink-Referenz-Workflow-Dokument für die Entwicklung sicherheitskritischer Software
  • Umfassende native AUTOSAR-Unterstützung

Die inkrementelle Code-Generierung ist für alle Simulink-Teilsysteme möglich, die einen TargetLink-Funktionsblock enthalten. Jedes Mitglied im Entwicklerteam kann individuell an einem Teilsystem arbeiten und nur für dieses Teilsystem Code generieren. TargetLink führt bei der Erstellung der Gesamtanwendung die notwendigen Konsistenzprüfungen durch.


TargetLink-Blöcke erweitern die Funktionalität der unterstützten Simulink-Blöcke durch zusätzliche Funktionen für die Festkommasimulation. Sie haben einen erweiterten Dialog, mit dem Sie die für die Code-Generierung notwendigen implementierungsspezifischen Informationen eingeben können. Jeder Block bietet zudem Möglichkeiten zur Datenaufzeichnung und Überlauferkennung. Eine spezielle Routine bereitet die Simulink-Modelle automatisch auf die Code-Generierung mit TargetLink vor.


Das TargetLink Data Dictionary ist ein zentraler Datencontainer, der alle relevanten Informationen zum Modellentwurf, zur Code-Generierung und zur Implementierung auf einem Steuergerät enthält. Data-Dictionary-Objekte können von TargetLink-Modellen referenziert werden. Sie können Variablen und ihre Eigenschaften definieren und verwalten sowie strukturierte Datentypen festlegen und diese zum Deklarieren von Variablen einsetzen. Formeln können für die Skalierung eingegeben und für das gleichmäßige Skalieren von Festkommasignalen und Parametern im Modell verwendet werden. Standardisierte oder proprietäre Daten lassen sich importieren und exportieren und mit dem Applikationssystem teilen.

Ein Vorteil der modellbasierten Entwicklung ist die Möglichkeit der frühen Verifikation mittels Simulation. TargetLink generiert nicht nur Code für Seriensteuergeräte, sondern vereinfacht auch den Testprozess enorm. Tests werden in derselben Simulationsumgebung durchgeführt, die auch für die Spezifikation der zugrundeliegenden Simulationsmodelle eingesetzt wurde. TargetLink unterstützt folgende Aktionen:


  • Validieren der Batteriealgorithmen durch Model-in-the-Loop (MIL)
  • Validieren der Software durch Vergleichen von Model-in-the-Loop- und Software-in-the-Loop (SIL)-Simulationen
  • Validieren der Prozessorauslastung und -geschwindigkeit durch Processor-in-the-Loop (PIL)-Simulation

Der TÜV SÜD hat TargetLink für die Entwicklung sicherheitsrelevanter Systeme zertifiziert. Der TÜV bescheinigt die Eignung von TargetLink für die Software-Entwicklung nach ISO 26262, IEC 61508 und daraus abgeleiteten Standards (zum Beispiel EN 50128 speziell für sicherheitsrelevante Software der Bahn). Basis für die TÜV-Zertifizierung waren mehrere Prüfbereiche:


  • Software-Entwicklungsprozess und Software-Änderungsprozess von TargetLink
  • Problem-Reporting und -Aufbereitung für die Nutzer
  • Fitness for Purpose für sicherheitsgerichtete Entwicklung nach IEC 61508 und ISO 26262

Weiterführende Informationen Produktinformationen