For a better experience on dSPACE.com, enable JavaScript in your browser. Thank you!

Entwicklung von V2X-Anwendungen basierend auf drahtloser Ad-hoc-Kommunikation

  • Rapid Prototyping von V2X-Anwendungen auf einer MicroAutoBox
  • Spezielles Blockset für den Zugriff auf V2X-Kommunikation von Simulink über einen geeigneten Hardware-Adapter wie MK5-OBU von Cohda Wireless
  • Unterstützung von Fahrzeug- und infrastrukturbezogenen Botschaften gemäß in Europa und den USA geltenden Standards
  • Karteninstrument für die Analyse von Verkehrs- und V2X-spezifischen Informationen in ControlDesk

Die Vehicle-to-X (V2X)-Technologie ermöglicht den Austausch von Daten zwischen Fahrzeugen sowie zwischen Fahrzeugen und der Infrastruktur über drahtlose Ad-hoc-Netzwerke gemäß dem Standard IEEE 802.11p. Die Teilnehmer senden Botschaften mit Informationen wie ihrer Position, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung oder auch Ereignissen wie Verkehrsstaus. Bei der Entwicklung von V2X-Anwendungen müssen unterschiedliche Standards wie ITS-G5 in Europa oder DSRC in den USA sowie eine steigende Anzahl von Anwendungsprotokollen wie CAM, DENM oder BSM berücksichtigt werden. Diese werden kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt. Die V2X-Lösung, bestehend aus einem Blockset für Simulink und einem Karteninstrument für ControlDesk, vereinfacht das Rapid Prototyping von Anwendungen durch den einfachen Zugriff auf die V2X-Kommunikationskanäle und erlaubt die grafische Analyse von V2X-spezifischen Daten. Das Blockset enthält Blöcke für den Umgang mit V2X-Botschaften, für den Zugriff auf Netzwerk- und Transportschichten sowie für GNSS-Codierung und -Decodierung. Zudem können Entwickler angepasste Applikationsprotokolle importieren und das Blockset durch neue Botschaftstypen erweitern. Die Kommunikations- und die physikalische Schicht sowie die Sicherheit eines externen V2X-Hardware-Adapters werden für den Anschluss an den V2X-Kanal eingesetzt. Dafür wurde eine flexible Schnittstelle entwickelt, die den Anschluss unterschiedlicher HW-Typen über Ethernet (UDP/IP) erlaubt. Die eingehenden V2X-Botschaften werden in der Local Dynamic Map (LDM) gespeichert. Die LDM spart Plattformressourcen durch zentrales Ablegen und automatisches Verwalten von Daten. Zudem erlaubt sie Anwendungen den flexiblen und kontextspezifischen Zugriff auf V2X-Inhalte. Das Karteninstrument zeigt die Inhalte der LDM grafisch in ControlDesk an und vereinfacht die Analyse und Plausibilitätsprüfungen.