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Einführung in die Bussimulation

Zahlreiche Bussysteme bilden das Rückgrat für den Informationsaustausch in heutigen Fahrzeugen und für deren Steuergeräte-Kommunikation. Auf dem Weg vom unterstützten bis zum hoch- und vollautomatisierten Fahren nimmt die Bedeutung der Netzwerkinfrastruktur drastisch zu. In heutigen Fahrzeugen tauschen bereits bis zu 100 Steuergeräte mehr als 10.000 Informationssignale untereinander aus. Dabei werden Signale teilweise von etablierten Bussystemen wie CAN, FlexRay und LIN übertragen. Um die gestiegenen Anforderungen zu erfüllen, werden sie durch CAN-FD- und insbesondere Ethernet-basierte Systeme ergänzt.

Da jedes Bussystem und jede Netzwerkkommunikation unterschiedliche Datenraten und Implementierungskosten pro Knoten aufweist, müssen Anwender sorgfältig auswählen, welches System sie einsetzen wollen.

Vergleich verschiedener Fahrzeugnetzwerke

Da Bus- und Netzwerkschnittstellen einen wichtigen Teil von Steuergeräten ausmachen, ist es nahezu unmöglich, Steuergeräte-Funktionen ohne Bussimulation abzusichern. Tests von Steuergeräte-Verbunden, bei denen nicht alle notwendigen Steuergeräte verfügbar sind, heißen Restbussimulation. Dabei emuliert der Simulator die fehlenden Busknoten.

dSPACE bietet maßgeschneiderte Hard- und Software, um die Restbussimulationen auf komfortable und effiziente Weise im kompletten Entwicklungs- und Testprozess einzusetzen.

Zum Beispiel simuliert SCALEXIO®, der dSPACE Hardware-in-the-Loop (HIL)-Simulator, komplexe Modelle und Busse unter Echtzeitbedingungen. Dieser leistungsstarken dSPACE Plattform stehen zahlreiche Bus- und Netzwerkschnittstellen zur Verfügung.

In frühen Entwicklungsphasen stellt dSPACE VEOS® eine PC-basierte Simulationsplattform zum Absichern der Steuergeräte-Software einschließlich ihrer Kommunikation dar. Diese frühzeitigen Tests erhöhen die Software-Qualität und ebnen somit den Weg für effiziente HIL-Tests.

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