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- dSPACE Release 6.2
Das dSPACE Release 6.2 bietet eine Reihe neuer Funktionen für Ihre Entwicklungsumgebung, unter anderem für folgende dSPACE Werkzeuge:AutomationDesk und Real-Time Testing
Mit der Erweiterung der Diagnosebibliothek in AutomationDesk 2.1 werden auch Steuergerätevarianten unterstützt, und Diagnoseservices lassen sich zur Testlaufzeit parametrieren. Das integrierte Real-Time Testing bietet mit Version 1.4 transparenten Variablenzugriff in einem Multiprozessorsystem sowie einen Nachlademechanismus, mit dem große MAT-Dateien zur Stimulation verwendet werden können.
ASM (Automotive Simulation Models)
Die Automotive Simulation Models (ASM) enthalten ab Version 1.6 sogenannte Operator Versions, die speziell für die Funktionsentwicklung optimiert sind. Die neue Modellkategorie besteht aus gekapselten Simulink-Modellen und bietet zunächst Unterstützung für Fahrdynamik- und Chassis-Anwendungen.
Für die Simulation von Bordnetzen und elektrischen Antrieben steht erstmalig die neue Modellbibliothek ASM Electric Components zur Verfügung.
SystemDesk
Das System- und Software-Architekturwerkzeug SystemDesk ist in der neuen Version 1.1 verfügbar. Es bietet Kompatibilität zu den Austauschformaten von AUTOSAR Release 2.1. Diese Version des AUTOSAR-Standards enthält präzisere Spezifikationen für die Entwicklung einer standardisierten Elektrik-/Elektronikarchitektur. SystemDesk bietet jetzt weiterhin die Möglichkeit, Anforderungsbeschreibungen in einem Anforderungsmanagementsystem wie Telelogic DOORS® mit Architekturbeschreibungen zu verknüpfen und somit die Nachverfolgbarkeit im Entwicklungsprozess zu gewährleisten. Zusätzliche Performanzverbesserungen im Umgang mit großen Modellen runden den Umfang von SystemDesk 1.1 ab.
TargetLink
Mit der neuen Version 3.0 des Seriencode-Generators TargetLink kommt das TargetLink-Blockset im komplett neuen Design. Hierdurch wird die Integration in die Simulink/Stateflow-Umgebung deutlich verbessert und dem TargetLink-Anwender steht die Nutzung einer Fülle von Drittanbieterwerkzeugen in Kombination mit TargetLink-Modellen offen. Des Weiteren ergibt sich eine deutliche Performanzverbesserung bei der täglichen Arbeit mit TargetLink-Modellen.
TargetLink 3.0 unterstützt außerdem die Referenzierung von Modellen (Model Referencing), wodurch die verteilte Entwicklung in großen Teams und der Umgang mit großen Modellen massiv verbessert werden. So lassen sich Funktionalitäten flexibel auf mehrere Modelldateien partitionieren, getrennt versionieren und modular bzw. komponentenbasiert entwickeln. Modellteile können per inkrementeller Code-Generierung einzeln implementiert und getrennt simuliert werden.
Hardware-in-the-Loop-Systeme
Neben den neuen Funktionen der oben genannten Software-Werkzeuge wurden auch Funktionsumfänge der dSPACE-HIL-Systeme ausgebaut.
Für die Unterstützung der Elektronikentwicklung moderner Motoren mit Start/Stopp-Automatik wurde das DS2211 HIL I/O Board um eine drehrichtungsabhängige Kurbelwellensensorsimulation erweitert.
Das neue DS1450 Bus FIU (Failure Insertion Unit) Board bietet vielfältige Möglichkeiten für die Manipulation von Kommunikationsbussen, zum Beispiel CAN oder FlexRay, sowie auf physikalischer Ebene: Veränderung der Terminierungswiderstände, Schalten von Kreuzkurzschluss, Kurzschluss an einem bestimmten Potential etc.
Weitere Details zum dSPACE Release 6.2.