dSPACE FlexRay Configuration Package

Konfigurieren von dSPACE-Systemen in FlexRay-Netzwerken

 

  • Integration von dSPACE-Systemen als Simulations- oder Monitoring-Knoten in einem FlexRay-Netzwerk
  • Effiziente Konfiguration von FlexRay-Simulationen
  • Rapid Control Prototyping und Hardware-in-the-Loop-Simulation einschließlich Restbussimulation
  • Blockset zur Erstellung anwendungsspezifischer Simulink®-Modelle
  • PDU (Protocol Data Unit)-Support

 

Anwendungsbereiche

Das dSPACE FlexRay Configuration Package wird für die Integration von dSPACE-Hardware als Simulations- oder Monitoring-Knoten in einem FlexRay-Netzwerk eingesetzt. Knoten werden gemäß einer Kommunikationsmatrix mit dem dSPACE FlexRay Configuration Tool konfiguriert, die Scheduling-Informationen für die per FlexRay-Bus übertragenen Signale und Frames enthält. Die Kommunikationsinformationen sind durch das FlexRay Configuration Blockset mit einem MATLAB®/Simulink®-Modell verbunden. Die resultierende FlexRay-Anwendung kann auf einem dSPACE-System ausgeführt werden.

Vorteile

Das dSPACE FlexRay Configuration Package ist eine umfassende Lösung für den FlexRay-Einsatz in der MicroAutoBox oder in modularen Systemen von dSPACE. Das Paket vereinfacht FlexRay-Konfigurationen und lässt die Komplexität von FlexRay weitestgehend außen vor. Die Konfigurationseinstellungen werden als Projektdateien gespeichert. Die Anzahl der benötigten FlexRay-Controller lässt sich auf ein Minimum optimieren. Um Ihre Anforderungen zu erfüllen, wurde das dSPACE FlexRay Configuration Package in enger Zusammenarbeit mit fortgeschrittenen Anwendern des FlexRay-Protokolls entworfen. Das Paket unterstützt zwei FlexRay-Kanäle.

dSPACE FlexRay Configuration Tool

Mit dem dSPACE FlexRay Configuration Tool können Sie ein dSPACE-System als Simulationsknoten in einem FlexRay-Netzwerk konfigurieren. Es basiert auf den Netzwerk- und Scheduling-Daten im FIBEX-Format. Beim Import der FIBEX-Datei werden zahlreiche Konsistenzprüfungen durchgeführt. Verschiedene Ansichten sorgen für leichtes Handling der FlexRay-Konfiguration. Das Tool generiert den Kommunikationscode und die Controller-Konfiguration.

RTI FlexRay Configuration Blockset

Anwendungsspezifische Simulink-Modelle können basierend auf dem RTI FlexRay Configuration Blockset erstellt werden. Die Blockattribute enthalten die vom dSPACE FlexRay Configuration Tool generierten Daten. Das Blockset besteht aus zusätzlichen Blöcken zur Steuerung der Task-Ausführung, für Interrupt- und Fehler-Handling, für Status-Informationen und zum Zurücksetzen des Controllers. Das RTI FlexRay Configuration Blockset erlaubt das Senden und Empfangen von Protocol Data Units (PDUs), die auch von AUTOSAR verwendet werden. Zu diesen Units gehören mehrere Signale, die sich im Modell mit nur einem Simulink-Block pro PDU verwalten lassen.