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DS5380 Electronic Load Module (Spannungsbereich: 30 V)

Electronic Load Module für die HIL-Simulation elektrischer Maschinen

Das DS5380 Electronic Load Module emuliert elektrische Maschinen während der Hardware-in-the-Loop-Simulation. Es ist optimal geeignet für hochdynamische Messung und sehr schnelle Vorgänge. Es kann sowohl als Senke wie auch als Quelle fungieren.

Electronic Load Module

Zur Hardware-in-the-Loop-Emulation elektrischer Maschinen wie Motoren und Generatoren bietet dSPACE das DS5380 Electronic Load Module. Das Modul ist für sehr schnelle Vorgänge optimiert, wie sie für die Emulation elektrischer Motoren, zum Beispiel in elektrischen Lenksystemen, notwendig sind. Es kann sowohl als Senke als auch Quelle fungieren, um bidirektionalen Stromfluss zu ermöglichen, d.h., es generiert oder verbraucht realen Strom an Steuergeräte-Motorausgängen. Das DS5380 Electronic Load Module kann zusammen mit dem DS5203 FPGA Board in einem dSPACE Simulator eingesetzt werden oder mit dem DS2655 FPGA Base Board für SCALEXIO. In Kombination mit der XSG Electric Components Library werden so die schnellen Reaktionszeiten realisiert, die für die Steuerung elektrischer Maschinen notwendig sind. In beiden Fällen berechnet das FPGA Teile des Simulationsmodells für die elektrische Maschine, z.B. aus der XSG Electric Components Library, und bedient das Electronic Load Module.

Leistungsmerkmale

  • Funktion als Stromsenke und Stromquelle
  • Sehr schnelle Stromregulierung, ideal zum Laden von PWM-Leistungsstufen
  • Simulation von Stromwellen
  • Unterschiedliche Arten elektrischer Motoren
  • Ferngesteuert durch analoge Standard-10-V-Signale 

Das DS5380 Electronic Load Module hat zwei unabhängige Lastkanäle, die einen unipolaren Strom über die Leistungsendstufe des Moduls regeln können. Das Modul ermöglicht sehr schnelle Stromregelung in unter 5 µs. Jedes Modul bietet einen Dauerstrom von 30 A und 300 W sowie eine maximale Spannungsbelastung von 30 V. Mehrere Module können parallel geschaltet werden, um den Strom zu verstärken. Ein temperaturgesteuerter Ventilator übernimmt die Kühlung. Die Module sind gegen Überlast und Überhitzung geschützt. Die Regeloptionen lassen sich per Brückenschaltung konfigurieren. Beide Kanäle können als Senke und Quelle fungieren (bidirektionaler Strom) oder parallel geschaltet werden, um den Maximalstrom zu verdoppeln, wenn nur eine Richtung erforderlich ist. Dadurch wird der Anwendungsbereich über die Simulation von Elektromotoren hinaus erweitert.