DS4505 FlexRay Interface Board

Schnittstelle zu FlexRay-Kommunikationsbus

 

  • Verbindet modulare dSPACE-Hardware mit FlexRay-Bussystem
  • Unterstützt bis zu 4 FlexRay Interface Modules

Anwendungsbereich
Das DS4505 FlexRay Interface Board erlaubt die Verbindung zwischen einem FlexRay-Kommunikationssystem und einem dSPACE-System aus modularer Hardware. Da es speziell als Trägerkarte für das DS4340 FlexRay Interface Module entwickelt wurde, erhöht es die Gesamtleistung des Kommunikationssystems. Sie ist optimal für Rapid Control Prototyping und zum Testen von FlexRay-Anwendungen mit einem dSPACE-Prototyping-System oder einem Simulator geeignet. Bis zu vier FlexRay Interface Modules finden darauf Platz und es kann sowohl in Verbindung mit dem DS1005 PPC Board also auch mit dem DS1006 Processor Board eingesetzt werden.

Vorteile
Das DS4505 FlexRay Interface Board mit FlexRay Interface Module ermöglicht den Test von FlexRay-Anwendungen mit modularer dSPACE-Hardware in einem FlexRay-Netzwerk. Durch das verfügbare Toolset lassen sich FlexRay-Kommunikationen einfach einrichten und testen. So wird vollständige Echtzeitunterstützung während der gesamten Reglerentwicklung in FlexRay-Netzwerken sichergestellt. Für die Restbussimulation von FlexRay-Anwendungen unterstützt das Board flexible Reglereinstellungen, um die korrekte Inbetriebnahme des Busses zu gewährleisten.

FlexRay-Grundlagen
FlexRay ist ein zeitgesteuertes Kommunikationssystem für Anwendungen im Fahrzeug mit anspruchsvollem Kommunikationsbedarf. FlexRay gilt als Standard für die nächste Generation deterministischer, leistungsstarker, automotiver Kommunikationsnetzwerke. Das Prinzip zeitgesteuerter Systeme ist die Ausführung von Tasks und das Senden von Botschaften gemäß vordefinierten Schedules. Im Gegensatz zu nicht deterministischen Kommunikationsprotokollen wie CAN, wo Aktivitäten meist zur Laufzeit ereignisgesteuert sind, basieren Aktivitäten in FlexRay auf einer globalen Zeitbasis.

Configuration Package und Tools
Das dSPACE FlexRay Configuration Package wird für die Integration von dSPACE-Hardware als Simulations- oder Monitoring-Knoten in einem FlexRay-Netzwerk eingesetzt. Knoten werden gemäß einer Kommunikationsmatrix mit dem FlexRay Configuration Tool konfiguriert, die Scheduling-Informationen für die per FlexRay-Bus übertragenen Signale und Frames enthält. Die Kommunikationsinformationen sind mit dem Applikationscode verbunden, der von einem MATLAB®/Simulink®-Modell generiert wurde, um eine FlexRay-Anwendung auf einem dSPACE-System auszuführen.