Programmable Generic Interface (PGI1)

Anbindung von Sensoren und Aktoren an dSPACE Systeme 
  • Generische Schnittstellenbox für den dezentralen Anschluss von Sensoren und Aktoren an dSPACE Systeme über diverse serielle Schnittstellen und Protokolle (250 Mbit/s LVDS-Schnittstelle für PHS- und MicroAutoBox-basierte dSPACE Systeme oder Ethernet für SCALEXIO-basierte dSPACE Systeme)
  • Emulation von Sensorsignalen (z.B. Gierraten- oder Crash-Sensoren) mit Hardware-in-the-Loop (HIL)-Simulation
  • Hochflexible Anpassung an Kundenanforderungen über Aufsteckmodule und spezielle FPGA-Firmware
  Plattform
Lösung PHS- und MicroAutoBox-basierte Systeme (Konfiguration mit Simulink-Blockset) SCALEXIO (Konfiguration mit ConfigurationDesk)
SPI Master Solution (unterstützt bis zu 4 Master) JA -
SPI Slave Solution (unterstützt bis zu 16 Slaves) JA -
I²C Master/Slave Solution (unterstützt bis zu 16 Master und 256 Slaves) JA -
Schnittstelle zur direkten Anbindung von dSPACE Echtzeitplattformen mit LTi Drives Servo Controller (LTi JA -
PSI5 Master/Slave Solution (unterstützt bis zu 4 Master und 10 Slaves) JA Ja

Lösung für SPI und I2C
In Batteriemanagementsystemen erfolgt der Anschluss von Zellspannungs-, Strom- und Temperatursensoren an den Mikrocontroller oft über SPI oder I2C. Diese Busse werden typischerweise im Steuergerät verwendet oder die Sensorik ist steuergerätenah verbaut. Um die Sensoren in einem Hardware-in-the-Loop (HIL)-System emulieren zu können, bedarf es einer dezentralen, flexiblen Lösung, die zum einen auch im HIL-System steuergerätenah verbaut werden kann und zum anderen die Möglichkeit bietet, sensorspezifische Schnittstellen einfach nachzubilden.

Mit dem PGI (Programmable Generic Interface) bietet dSPACE eine geeignete FPGA-basierte Plattform, mit der Schnittstellen wie SPI oder I2C Slave emuliert und die realen Sensoren ersetzt werden. Die zum Teil notwendige Signalkonditionierung kann projektspezifisch durch ein integriertes Aufsteckmodul realisiert werden. Außerdem lässt sich die so entstehende dezentrale I/O-Schnittstelle galvanisch getrennt über bis zu 5 m per LVDS an den HIL-Simulator oder die MicroAutoBox anschließen und ist in Simulink® verfügbar.
 
LTi WINsync Solution
LTi ServoOne ist ein leistungsstarker E-Motor-Controller, um eine große Auswahl an Linear- und rotatorischen Motoren präzise und dynamisch anzutreiben. Zwei ServoOnes werden über das LTi-TWINsync-Protokoll synchronisiert, so dass der TWINsync-Master die Rotorposition, die Drehzahl, das Drehmoment oder das Tastverhältnis des TWINsync-Slaves einstellen kann.
Die PGI LTi TWINsync Solution ist eine Schnittstelle für die direkte Anbindung von dSPACE Echtzeitplattformen an den Servo-Controller LTi Drives (Protokoll LTi WINsync). Die globalen Einstellungen der Schnittstelle werden mit einem Simulink-Blockset vorgenommen.
 
Typische Anwendungsfälle:
  • Prototyping im Fahrzeug
  • HIL-Simulation von E-Motoren auf mechanischen Prüfständen mit linearen und rotatorischen Belastungsmotoren, z.B. für die elektrische Servolenkung.